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Endometriose verstehen: Warum Aufklärung so wichtig ist

Endometriose ist eine weit verbreitete, aber oft unterschätzte Erkrankung, die Millionen von Frauen weltweit betrifft. Trotzdem bleibt sie in der öffentlichen Wahrnehmung oft unsichtbar. Mehr dazu im LSJonline-Mittagsmagazin.


Viele Betroffene leiden jahrelang unter starken Schmerzen, bevor eine Diagnose gestellt wird. Der März steht daher im Zeichen der Aufklärung und Sensibilisierung für diese chronische Erkrankung.


Was ist Endometriose?


Endometriose ist eine chronische Erkrankung, bei der Gewebe, das der Gebärmutterschleimhaut ähnelt, außerhalb der Gebärmutter wächst. Dies kann zu starken Schmerzen führen, insbesondere während der Menstruation. Doch die Symptome sind vielseitig und variieren stark von Person zu Person, was die Diagnose erschwert. Im Durchschnitt dauert es etwa 7,5 Jahre ab den ersten Beschwerden, bis eine Endometriose erkannt wird. Die Endometriose-Vereinigung Deutschland betont daher die Notwendigkeit einer besseren Aufklärung.


Vielfältige Symptome und Diagnoseprobleme


Starke Menstruationsschmerzen sind ein typisches Anzeichen für Endometriose, doch die Krankheit kann sich auf verschiedene Weise bemerkbar machen. Die Beschwerden sind unterschiedlich stark ausgeprägt und können verschiedene Organe betreffen. Dies führt oft dazu, dass die Diagnose verzögert wird.


Mögliche Symptome:

  • Krampfartige Schmerzen vor oder während der Menstruation

  • Chronische Unterbauchschmerzen, unabhängig vom Zyklus

  • Zwischenblutungen oder besonders starke Regelblutungen

  • Schmerzen bei oder nach vaginaler Penetration

  • Verdauungsprobleme wie Übelkeit, Blähungen, Durchfall oder Verstopfung

  • Eingeschränkte Fruchtbarkeit


Behandlungsmöglichkeiten


Obwohl Endometriose nicht heilbar ist, gibt es verschiedene Therapiemethoden zur Linderung der Beschwerden. Dazu gehören medikamentöse Behandlungen sowie operative Eingriffe. Eine individuell abgestimmte Behandlung mit Fachärzt*innen ist entscheidend, da jede Therapie Nebenwirkungen haben kann, die zusätzlich belasten.


Nach einer Operation können die Schmerzen vorübergehend nachlassen, jedoch besteht das Risiko, dass sich die Endometriose erneut entwickelt und Beschwerden wieder auftreten. Daher bleibt die Behandlung eine langfristige Herausforderung für Betroffene.

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