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Jugendliche Alkoholtrinker auf Rekordtief: Weniger Jugendliche mit Alkoholvergiftung im Krankenhaus als je zuvor

Die Zahl der 12- bis 18-Jährigen, die aufgrund von übermäßigem Alkoholkonsum stationär behandelt werden mussten, ist so niedrig wie nie zuvor. Mehr dazu jetzt in den "Besser Leben News".


Noch nie wurden so wenige Jugendliche mit akuter Alkoholvergiftung ins Krankenhaus eingeliefert, teilte die Krankenkasse am Mittwoch in Hannover mit. Nach Schätzungen der KKH suchten bundesweit rund 7.650 Jugendliche wegen einer akuten Alkoholvergiftung eine Klinik auf – ein Rückgang um fast 28 Prozent im Vergleich zum Vorjahr 2022.


Deutlichster Rückgang seit Beginn der Erhebungen


Nicht nur handelt es sich um die niedrigsten Zahlen seit Beginn der KKH-Erhebungen im Jahr 2006, sondern auch um den markantesten Rückgang innerhalb eines Jahres. Eine vergleichbar starke Abnahme hatte es zuletzt im Jahr 2020 gegeben, als die Pandemie zahlreiche Events und soziale Trinkgelegenheiten wie Partys oder Festivals verhinderte.


Von 2022 zu 2023 wurde ein historischer Rückgang verzeichnet, heißt es in dem Bericht. Die aktuelle Entwicklung übertrifft sogar den Rückgang während der Corona-Pandemie.


Nicht alle Fälle werden erfasst


Wichtig ist jedoch zu betonen, dass die Erhebung nur die Jugendlichen berücksichtigt, die wegen schwerer Alkoholvergiftung in die Notaufnahme gebracht wurden. Gelegenheits-Trinken oder weniger schwere Fälle bleiben in den Zahlen unberücksichtigt.

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