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Junge Menschen und Politik: Warum viele ihr Engagement als wirkungslos empfinden

Junge Menschen engagieren sich zunehmend für gesellschaftliche Themen, fühlen sich jedoch oft machtlos. Mehr dazu jetzt in den "Besser Leben News".


Eine aktuelle Studie der Bertelsmann-Stiftung beleuchtet die Herausforderungen und Potenziale, die mit dem Engagement der 16- bis 30-Jährigen verbunden sind.


Das Gefühl von Ohnmacht


Laut der Studie zweifeln 35 Prozent der jungen Erwachsenen daran, dass ihre Bemühungen tatsächlich etwas verändern können. Noch mehr, nämlich 43 Prozent, wissen gar nicht, wo sie mit ihrem Engagement beginnen sollen. Diese Unsicherheit führt oft dazu, dass sie sich von politischen und gesellschaftlichen Prozessen distanzieren.


Interesse an gesellschaftspolitischen Themen bleibt groß


Trotz dieser Herausforderungen zeigt die Umfrage, dass das Interesse an gesellschaftlichen, sozialen und politischen Fragen weit verbreitet ist. Rund zwei Drittel der Befragten möchten mehr über Themen wie Krieg und Frieden, Gesundheit, Inflation oder Bildung erfahren. Diese Bereiche stehen im Fokus ihres Interesses und könnten als Einstiegspunkte für Engagement dienen.


Handlungsbedarf: Junge Menschen einbinden


Damit junge Erwachsene nicht weiter resignieren, sieht die Bertelsmann-Stiftung dringenden Handlungsbedarf. Es müsse gelingen, sie stärker in politische Entscheidungen einzubinden. "Junge Menschen würden sich mehr engagieren, wenn sie wüssten, dass ihr Einsatz Wirkung zeigt und ihre Argumente Gehör finden", erklärt Regina von Görtz, Expertin für Jugend und Demokratie.

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