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Kostenübernahme beschlossen: Vergewaltigungsopfer erhalten „Pille danach“ künftig kostenlos

Frauen müssen die Kosten für die „Pille danach“ nach einer Vergewaltigung künftig nicht mehr selbst tragen. Mehr dazu jetzt in den "Besser Leben News".


Der Bundestag hat eine entsprechende Gesetzesänderung verabschiedet, die auf einen Antrag der früheren Ampel-Parteien SPD, Grüne und FDP zurückgeht. Demnach übernimmt die gesetzliche Krankenversicherung in solchen Fällen die Kosten für das Notfallverhütungsmittel.


Altersbeschränkung entfällt bei sexuellem Missbrauch


Bisher wurden die Kosten nur für Versicherte bis zum 22. Lebensjahr erstattet. Mit der neuen Regelung fällt diese Altersgrenze weg – allerdings nur, wenn ein Hinweis auf sexuellen Missbrauch oder Vergewaltigung vorliegt. So heißt es in der Begründung des Gesetzes.


„Pille danach“: Wirkung und bisherige Kosten


Die „Pille danach“ ist eine Hormontablette, die eine Schwangerschaft verhindern kann. Sie ist rezeptfrei in Apotheken erhältlich und kostet je nach Produkt zwischen 16 und 35 Euro.


Langjährige Forderung von Frauenverbänden


Die Übernahme der Kosten für Betroffene war eine langjährige Forderung von Frauen- und Sozialverbänden. Auch die Union hatte sich im Herbst 2024 mit einem Antrag im Bundestag für diese Maßnahme eingesetzt.

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