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People Pleasing: Wie du dich selbst stärker machst und authentische Beziehungen führst

Hast du dich schon einmal in der Situation wiedergefunden, in der du deine Meinung nicht äußern konntest, aus Angst, abgelehnt oder nicht mehr gemocht zu werden?


Mehr dazu heute im #LOVETALK.


Vielleicht hast du dich auch oft in der Rolle des "People Pleasers" wiedererkannt – jemand, der es vermeidet, Konflikte zu schaffen, um die Harmonie zu bewahren. In solchen Momenten ist es schwierig, den eigenen Standpunkt zu vertreten und sich selbst zu priorisieren.


Was ist "People Pleasing"?


Menschen, die das Verhalten des "People Pleasings" zeigen, stellen häufig die Bedürfnisse anderer über ihre eigenen. Dies kann stark mit einem niedrigen Selbstwertgefühl zusammenhängen. Vielleicht hast du dich schon einmal gefragt, ob du es dir zu oft zur Aufgabe machst, anderen gerecht zu werden, und dabei deine eigenen Bedürfnisse aus den Augen verlierst. Kommt es dir bekannt vor, dass du dich dafür verantwortlich fühlst, die Wünsche anderer zu erfüllen? Falls du oft Schwierigkeiten hast, klare Grenzen zu setzen und dich in Gesprächen stets anpasst, um Konflikte zu vermeiden, könnte dies ein Hinweis auf People Pleasing sein.


Dieses Verhalten hat oft tiefere Wurzeln, die in der Vergangenheit liegen, wie etwa in bestimmten Erziehungsmustern. Unsere Bezugspersonen haben uns das gegeben, was sie konnten, aber vielleicht entsprachen diese Handlungen nicht unseren kindlichen Bedürfnissen oder Ängsten. So haben sich Glaubenssätze entwickelt, wie "Ich muss Rücksicht nehmen" oder "Ich darf nicht unhöflich sein". Diese Überzeugungen können dazu führen, dass wir uns von der Gruppe ausgeschlossen fühlen und sozial erwünschtes Verhalten zeigen.


Die Wurzeln des Verhaltens


Ein häufiges Muster in der Kindheit sind Erziehungsansätze, die auf den besten Absichten basieren, aber nicht immer den emotionalen Bedürfnissen des Kindes gerecht werden. Solche Erfahrungen können zu tief verwurzelten Ängsten führen, wie etwa der Angst, nicht genug zu sein oder ausgeschlossen zu werden. Diese Ängste entwickeln sich dann zu Glaubenssätzen, die unser Verhalten im Erwachsenenalter beeinflussen und dazu führen, dass wir stets versuchen, es anderen recht zu machen. In meinen Coachings nenne ich dieses Phänomen oft "der Schutz von gestern als Gefängnis von heute".


Schritte zu mehr Selbstachtung


Die gute Nachricht ist, dass du dich aus diesem Muster befreien kannst, indem du dir der Ursachen bewusst wirst und gezielt daran arbeitest. Du kannst lernen, dich selbst zu respektieren und deine Bedürfnisse genauso wichtig zu nehmen wie die der anderen. Indem du erkennst, dass es nicht egoistisch ist, sich selbst Vorrang zu geben, wirst du in der Lage sein, authentische Beziehungen zu führen. Lerne, klare Grenzen zu setzen und diese zu kommunizieren. Dies wird dir helfen, dein Selbstwertgefühl zu steigern und dich in deinem Leben sicherer und zufriedener zu fühlen.


Frage dich selbst: Was ist dir wirklich wichtig? Welche Ziele möchtest du erreichen? Vielleicht ist es dein Ziel, weniger gestresst zu sein oder selbstbewusster aufzutreten. Indem du beginnst, deine eigenen Bedürfnisse zu achten, wirst du feststellen, dass du dich glücklicher und ausgeglichener fühlst.


Bewusstsein als erster Schritt


Der erste Schritt zur Veränderung besteht darin, ein Bewusstsein für das eigene Verhalten zu entwickeln. Wenn du diesen Text liest, hast du bereits einen wichtigen Schritt gemacht und bist auf dem besten Weg, dich selbst besser kennenzulernen und dich zu stärken.

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