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Pläne der Verkehrsminister*innen: Führerschein soll günstiger und einfacher werden

Ein Führerschein zu machen, ist heutzutage eine kostspielige Angelegenheit. Das soll sich ändern. Alles dazu in den Nachrichten im LSJonline-Mittagsmagazin.


Laut ADAC müssen Fahrschüler:innen im Durchschnitt bis zu 4.500 Euro für die Ausbildung und Prüfung bezahlen. Doch nicht nur die Kosten sind eine Hürde – auch die theoretische Prüfung bereitet vielen Probleme. 42 Prozent der Prüflinge scheiterten im Jahr 2023 an diesem ersten wichtigen Schritt.


Reformpläne: Führerschein soll günstiger werden


Um den Erwerb des Führerscheins zu erleichtern, haben die Verkehrsminister:innen der Bundesländer eine Reform angestoßen. Ihr Ziel: geringere Kosten und eine höhere Erfolgsquote bei den Prüfungen. Ein zentraler Punkt dabei ist der vermehrte Einsatz von Fahrsimulatoren. Diese sollen praktische Fahrstunden teilweise ersetzen, wodurch Fahrschüler:innen weniger Unterricht auf der Straße benötigen und somit Geld sparen können.


Theorieprüfung soll praxisnaher werden


Neben den praktischen Fahrstunden soll auch die theoretische Ausbildung überarbeitet werden. Laut den Minister:innen sei die Theorie aktuell „überfrachtet“, weshalb der Prüfungsstoff gestrafft werden soll. Künftig soll stärker darauf geachtet werden, dass die Fragen im Test wirklich praxisrelevant sind.


Sachsen-Anhalts Verkehrsministerin Lydia Hüskens betonte die Wichtigkeit dieser Reform:

„Wir wollen, dass die Menschen in unserem Land mobil sind und müssen zugleich dafür sorgen, dass der Führerschein bezahlbar bleibt.“

Gerade in ländlichen Regionen sei das Auto oft unverzichtbar, weshalb ein zu teurer oder zu schwer zu bestehender Führerschein für viele ein Problem darstelle. Die geplanten Maßnahmen könnten also nicht nur Fahrschüler:innen entlasten, sondern auch die Mobilität in Deutschland verbessern.

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