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Schlafhilfen im Trend: Immer mehr Deutsche greifen zu Medikamenten und natürlichen Mitteln

Schlafstörungen betreffen viele Menschen in Deutschland, und immer mehr greifen zu unterstützenden Maßnahmen, um besser zur Ruhe zu kommen. Mehr dazu jetzt in den "Besser Leben News".


Laut einer aktuellen Studie nutzen fast 40 Prozent der Deutschen Medikamente oder andere Hilfsmittel, um ihren Schlaf zu verbessern. Dabei zeigen sich deutliche Unterschiede zwischen den Altersgruppen.


Junge Erwachsene: Die Vorreiter beim Einsatz von Schlafhilfen


Die Umfrage der Pronova BKK, die am Montag in Leverkusen veröffentlicht wurde, zeigt, dass besonders junge Menschen häufig zu Schlafhilfen greifen. In der Altersgruppe der 18- bis 29-Jährigen liegt der Anteil bei beeindruckenden 57 Prozent. Im Gegensatz dazu nutzen in der Generation 60+ lediglich 28 Prozent Medikamente oder andere Mittel, um besser schlafen zu können.


Pflanzliche Mittel bleiben Favoriten


Pflanzliche Schlafhilfen wie Baldrian, Passionsblume, Melisse oder Hopfen stehen bei den Deutschen hoch im Kurs. Rund 29 Prozent der Befragten setzen auf diese natürlichen Produkte, die sich durch ihre milde Wirkung und gute Verträglichkeit auszeichnen.


Melatonin: Das Hormon für den Schlaf-Wach-Rhythmus


Fast ebenso viele Menschen greifen zu Produkten mit Melatonin. Dieses Hormon, das natürlicherweise im Körper vorkommt, hilft, den Schlaf-Wach-Rhythmus zu regulieren, und erfreut sich wachsender Beliebtheit.


Verschreibungspflichtige Medikamente: Eine riskante Alternative?


Rund 22 Prozent der Deutschen setzen auf verschreibungspflichtige Schlafmittel. Auch hier stechen die 18- bis 29-Jährigen hervor: In dieser Altersgruppe greift jeder Vierte regelmäßig zu solchen Präparaten. Obwohl diese Mittel bei akuten Schlafproblemen wirksam sein können, bergen sie das Risiko von Nebenwirkungen und Abhängigkeiten.

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