top of page

Schutz vor toxischen Beziehungen: Wie du ungesunde Dynamiken frühzeitig erkennst und vermeidest

Wir können uns im Leben nicht vor allem schützen – aber toxische Beziehungen? Die sollten wir wirklich meiden. Ein kleines Frühwarnsystem kann uns dabei helfen, die richtigen Entscheidungen zu treffen.


Mehr dazu heute im #LOVETALK.


Es gibt eine Eigenschaft, die immer mehr Menschen verlernen oder bewusst ablegen: die Fähigkeit, das Gute im Menschen zu sehen. Leider wird diese Weltanschauung oft belächelt, dabei könnte sie unsere Gesellschaft wirklich verbessern. Es geht darum, anderen mit Vertrauen und positiver Grundhaltung zu begegnen.


Dennoch gibt es ein Detail, das nicht unbeachtet bleiben sollte: Gerade die "guten" Menschen sind oft diejenigen, die in ungesunde Beziehungen geraten. Sie sind die, die viel geben, aber wenig zurückbekommen, die zuhören, aber selbst selten zu Wort kommen. Sie vertrauen und wollen Gutes tun, doch manchmal werden sie dabei ausgenutzt.


Kein Platz für Bitterkeit: Ein gesundes Bewusstsein


Es ist nicht nötig, verbittert oder skeptisch zu werden, um sich vor toxischen Erfahrungen zu schützen. Es reicht, ein gutes Bauchgefühl zu entwickeln und auf Verhaltensweisen zu achten, die uns aufhorchen lassen.


Es ist wichtig zu verstehen, dass nicht jeder Mensch mit toxischen Verhaltensweisen gleich ein schlechter Mensch ist. Oft sind es auch wir selbst, die aufgrund persönlicher Umstände Fehler machen. Doch das bedeutet nicht, dass diese Menschen grundsätzlich "schlecht" sind. Die Merkmale, die wir hier beschreiben, helfen uns, den richtigen Umgang zu finden, ohne das Gute im Menschen zu verlieren.


Frühwarnsystem für toxisches Verhalten


Es gibt einige Verhaltensweisen, auf die wir achten können, um toxische Dynamiken frühzeitig zu erkennen. Hier sind fünf dieser Merkmale:


1. Ihr Leben ist prinzipiell stressiger als das anderer


Stress ist ansteckend – und wenn jemand ständig gestresst ist, färbt das auch auf uns ab. Noch problematischer wird es, wenn jemand auf die Sorgen anderer nicht mit Verständnis reagiert, sondern nur von den eigenen, dramatischeren Erfahrungen erzählt.


2. Eine negative Weltsicht


Jeder hat mal einen schlechten Tag, aber wenn jemand ständig alles und jeden negativ bewertet, kann das schnell anstrengend werden. In solchen Beziehungen muss man oft "gegen" die Welt kämpfen, um die Stimmung wieder zu heben. Langfristig kann das an den eigenen Energiereserven zehren.


3. Umgeben von toxischen Menschen


Manchmal wird eine Person schnell als "Opfer" dargestellt, wenn sie sich aus bestimmten Beziehungen zurückzieht. Doch Vorsicht: Bei solchen Geschichten gehören immer zwei dazu. Wenn jemand ständig von sich als Opfer spricht, ist die Wahrheit selten so einfach.


4. Zwischen-den-Zeilen-Lästereien


Dieses Verhalten ist besonders auffällig, wenn man neu in eine Gruppe kommt. Achte darauf, wie jemand über andere spricht – oft verrät es mehr über die Person selbst, als über die, über die gesprochen wird. Gemeine Bemerkungen hinter dem Rücken sind ein Zeichen für toxisches Verhalten.


5. Die Reaktion auf die Erfolge anderer


Ein wirkungsvoller Test, um toxisches Verhalten zu erkennen, ist die Reaktion auf den Erfolg anderer. Kann jemand wirklich ehrlich freuen? Wenn jemand in Abwesenheit einer erfolgreichen Person über deren Erfolge spricht, sagt das viel darüber aus, wie ehrlich und unterstützend diese Person wirklich ist.

bottom of page