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Schutzwohnung in Berlin: Neue Unterkunft für Opfer von Arbeitsausbeutung

Menschen, die Opfer solcher Bedingungen wurden, erhalten künftig eine sichere Unterkunft in einer speziell eingerichteten Schutzwohnung. Mehr dazu jetzt in den "Besser Leben News".


Einzigartiges Projekt in Deutschland


"Niemand soll in Berlin unter ausbeuterischen Bedingungen arbeiten müssen", betonte Sozialsenatorin Cansel Kiziltepe (SPD) bei der feierlichen Eröffnung des Projekts. Diese Initiative ist deutschlandweit bislang einzigartig und wird vom Senat mit jährlich 450.000 Euro gefördert. Bereits seit Januar finden Betroffene dort Schutz. Insgesamt stehen zehn Plätze zur Verfügung.


Zusammenarbeit mit Polizei und Zoll


Neben der Schutzwohnung wurde in Zusammenarbeit mit der Berliner Polizei und dem Zoll eine „Gemeinsame Ermittlungsgruppe Arbeitsausbeutung“ ins Leben gerufen. Sie nahm bereits in diesem Jahr ihre Arbeit auf. Besonders gefährdet seien Menschen in prekären Lebensverhältnissen sowie Personen mit Flucht- oder Migrationshintergrund.


Anonymer Schutz für Betroffene


Die Schutzwohnung dient nicht nur als Unterkunft, sondern auch als sicherer Rückzugsort nach der Beendigung illegaler Arbeitsverhältnisse. Gleichzeitig ermöglicht sie den Ermittlungsbehörden, gegen die Verantwortlichen vorzugehen. Um die Opfer bestmöglich zu schützen, bleibt der Standort der Einrichtung anonym.

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