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Wohlfühlen im Advent: So bleibt der Magen entspannt

Die Adventszeit ist voller Genussmomente: Plätzchenduft erfüllt die Küche, der Weihnachtsmarkt lockt mit allerlei Leckereien, und das festliche Essen mit Familie und Freunden wird geplant. Doch all die süßen und deftigen Köstlichkeiten können unseren Bauch vor Herausforderungen stellen. Wie gelingt es uns, diese schöne Zeit unbeschwert zu genießen, ohne dass der Magen rebelliert? Mehr dazu im LSJonline-Mittagsmagazin.


Hier sind praktische Tipps für ein entspanntes Bauchgefühl in der Weihnachtszeit.


Achtsamkeit beim Essen


Hektik und Genuss sind keine guten Partner. Statt die süßen Schätze wie Schmalzkuchen oder Lebkuchen nebenbei zu verputzen, gönnt euch eine bewusste Pause. Sorgfältig gekautes Essen erleichtert dem Magen die Arbeit und sorgt für ein angenehmes Sättigungsgefühl.


Vorbereitung gegen Heißhunger


Ein spontaner Besuch auf dem Weihnachtsmarkt? Wunderbar, solange ihr nicht mit leerem Magen loszieht. Ein kleiner Snack wie ein Apfel oder eine Stulle vorab hilft, unkontrolliertem Naschen vorzubeugen. Auch ein großes Glas Wasser oder eine Saftschorle vor der Bratwurstbude kann Wunder wirken – und schützt vor späterem Bauchdrücken.


Die richtige Kombination macht’s


Schwere Festtagsessen wie Gänsebraten mit Rotkohl und Klößen schmecken herrlich, können aber belasten. Beginnt die Mahlzeit mit einem Salat aus Chicorée oder Rauke – Bitterstoffe fördern die Verdauung. Beim Nachschlag lieber Beilagen statt Fleisch und Soße wählen. Zum Dessert eignet sich ein leichtes Fruchtsorbet, und statt Kräuterschnaps hilft ein Kräutertee, den Magen zu beruhigen.


Bewegung tut gut


Nach einem ausgiebigen Essen hilft ein kleiner Spaziergang, um die Verdauung in Schwung zu bringen. Auch regelmäßige Bewegung im Alltag – ob Joggen, Schwimmen oder ein Besuch im Fitnessstudio – bringt Magen und Darm auf Trab. Selbst bei winterlichem Wetter könnt ihr euch drinnen fit halten.


Warme Helfer für den Bauch


Wenn der Bauch sich meldet, bringt Wärme oft Erleichterung. Eine Wärmflasche, ein Kirschkernkissen oder ein warmes Bad mit ätherischen Ölen wie Lavendel wirken entspannend. Auch ein feuchtes, warmes Handtuch auf dem Bauch, abgedeckt mit einer Decke, schafft schnell Wohlbefinden.


Hausmittel statt Chemie


Manchmal genügt ein Blick in den Küchenschrank: Kümmel hilft gegen Blähungen, während Cranberries und Fencheltee bei Magenbeschwerden beruhigen. Heilerde oder Haferschleim können Sodbrennen lindern, und die Indische Gelbwurz unterstützt die Verdauung.


Trinken mit Maß


Ein Glühwein oder Punsch gehört dazu, doch achtet auf eure Trinkgewohnheiten. Alkohol, Kaffee und säurehaltige Getränke wie Limonade belasten den Magen. Wasser oder Kräutertees sind die bessere Wahl. Ein einfacher Tipp: Nach jedem Glas Alkohol ein Glas Wasser – das schützt nicht nur den Magen, sondern auch vor einem Brummschädel am nächsten Tag.


Auf den Körper hören


Bauchprobleme wie Verstopfung, Blähungen oder Durchfall sind oft eine Frage der Ernährung. Hört auf euren Körper: Viel trinken und ballaststoffreiche Lebensmittel wie Obst und Gemüse fördern die Verdauung. Bei Blähungen lieber Schwarzbrot und Hülsenfrüchte meiden, während bei Durchfall Milchprodukte tabu sind.


Entspannung als Schlüssel


Ein ruhiger Geist wirkt sich positiv auf den Körper aus. Yoga, Meditation oder progressive Muskelentspannung helfen, Stress abzubauen und Bauchbeschwerden langfristig vorzubeugen. So entspannt ihr nicht nur den Bauch, sondern auch den Kopf.


Selbsterkenntnis durch Beobachtung


Ein Bauch-Tagebuch kann helfen, Muster und Auslöser für Beschwerden zu erkennen. Notiert, wann und wie oft Probleme auftreten. Das gibt Aufschluss, ob vielleicht eine Nahrungsmittelunverträglichkeit vorliegt, die ihr ärztlich abklären lassen könnt.


Die Nacht genießen


Späte Mahlzeiten sind oft ein Grund für unruhige Nächte. Gebt eurem Bauch ausreichend Zeit, bevor ihr ins Bett geht: Vier Stunden Abstand zwischen der letzten Mahlzeit und dem Schlafengehen sorgen für eine ruhige Verdauung und erholsame Nächte.

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