Wohnkostenvergleich: Wie stark die Mieten für WG-Zimmer je nach Stadt variieren
- Redaktion Mittagsmagazin
- 11. März
- 1 Min. Lesezeit
Die Kosten für ein WG-Zimmer an deutschen Hochschulstandorten haben sich in jüngster Zeit nur geringfügig verändert. Dennoch stellen sie für viele Studierende eine finanzielle Herausforderung dar. Mehr dazu jetzt in den "Besser Leben News".
Besonders deutlich wird dies beim Vergleich verschiedener Städte, wie eine aktuelle Untersuchung des Moses Mendelssohn Instituts (MMI) in Zusammenarbeit mit der Plattform wg-gesucht.de zeigt.
Starke Preisunterschiede zwischen den Städten
Während Studierende in Chemnitz durchschnittlich 265 Euro für ein WG-Zimmer zahlen, liegt die Miete in München mit 800 Euro mehr als dreimal so hoch. Diese enormen Unterschiede machen deutlich, dass die Wohnsituation stark vom jeweiligen Studienort abhängt.
Durchschnittliche Mietpreise und Entwicklung
Laut der Analyse lag der durchschnittliche Mietpreis für ein WG-Zimmer kurz vor Beginn des Sommersemesters bei 493 Euro. Das entspricht einer leichten Erhöhung um 4 Euro (0,9 Prozent) im Vergleich zum vorherigen Semester und einem Anstieg um 14 Euro (2,8 Prozent) im Vergleich zum Vorjahr. Zum Vergleich: Vor dem Wintersemester 2013/2014 kostete ein WG-Zimmer im Schnitt noch 324 Euro.
Datenbasis der Untersuchung
Für die Untersuchung wurden insgesamt 8.800 Inserate auf wg-gesucht.de ausgewertet. Berücksichtigt wurden dabei alle Hochschulstandorte mit mindestens 5.000 Studierenden. Einbezogen wurden ausschließlich Angebote für Zimmer in Wohngemeinschaften mit zwei oder drei Bewohnern.