Aktien im Aufwind: Immer mehr Deutsche vertrauen auf die Börse bei der Altersvorsorge
- Redaktion Mittagsmagazin
- 17. Dez. 2024
- 1 Min. Lesezeit
In Deutschland steigt das Vertrauen der arbeitenden Bevölkerung in Aktien als sichere Form der Altersvorsorge. Mehr dazu jetzt in den "Besser Leben News".
Eine aktuelle Umfrage zeigt interessante Entwicklungen bei den bevorzugten Geldanlagen und Veränderungen im Vertrauen gegenüber Immobilien und anderen Anlageformen.
Aktien als wichtige Säule der Altersvorsorge
Laut einer YouGov-Umfrage, die im Auftrag der HDI Versicherungen durchgeführt wurde, betrachten inzwischen 25 Prozent der Berufstätigen Aktien als die verlässlichste Geldanlage für die Altersvorsorge. Damit rücken Aktien auf Platz zwei der vertrauenswürdigsten Optionen vor. Unangefochten auf Platz eins bleibt jedoch das Eigenheim, das für 42 Prozent der Befragten die attraktivste Investition darstellt. Für die Studie wurden im Sommer insgesamt 3.748 Berufstätige ab 15 Jahren befragt.
Wandel im mehrjährigen Vergleich
Im Vergleich zu den Ergebnissen von 2020 zeigt sich ein klarer Trend: Das Vertrauen in Aktien wächst, während die Beliebtheit von Immobilien leicht abnimmt. Vor vier Jahren gaben noch 51 Prozent der Befragten an, ein Eigenheim sei die sicherste Geldanlage. Gleichzeitig lagen Aktien mit einem Anteil von lediglich 19 Prozent deutlich hinter anderen Optionen wie der gesetzlichen Rente und vermieteten Immobilien, die jeweils auf 22 Prozent kamen. In diesem Jahr konnte sich die Börse mit 25 Prozent Zustimmung jedoch an diesen Anlageformen vorbeischieben. Lebensversicherungen und Betriebsrenten verloren ebenfalls an Zuspruch.
Die Rolle der Börse in der Wirtschaft
Die zunehmende Bedeutung von Aktien lässt sich auch durch die wirtschaftliche Funktion der Börse erklären. Indizes wie der DAX verdeutlichen, wie Unternehmen über die Kapitalmärkte Zugang zu finanziellen Mitteln erhalten. Dies unterstützt Investitionen, Wachstum und letztlich auch die Stabilität der Wirtschaft.