Belgien führt Verbot ein: Ab Januar keine Einweg-E-Zigaretten mehr im Verkauf
- Redaktion Mittagsmagazin
- 30. Dez. 2024
- 1 Min. Lesezeit
Ab dem 1. Januar wird in Belgien der Verkauf von elektronischen Einwegzigaretten verboten. Alles dazu in den Nachrichten im LSJonline-Mittagsmagazin.
Gesundheitsminister Frank Vandenbroucke erklärte in einem Interview: "Wir sind das erste Land in Europa, das dies tut." Der Grund für das Verbot ist die wachsende Besorgnis über die Gesundheitsrisiken dieser Produkte, die besonders auf Jugendliche abzielen und möglicherweise zu Nikotinabhängigkeit führen.
Gesundheitsrisiken und Umweltbelastung
Vandenbroucke betonte die Gefahren von E-Zigaretten, die häufig Nikotin enthalten. "Nikotin macht süchtig nach Nikotin. Nikotin ist schlecht für die Gesundheit. Das sind Fakten", so der Minister. Neben den gesundheitlichen Bedenken hob er auch die Umweltproblematik hervor: "Da es sich um Einwegprodukte handelt, belasten Plastik, Batterien und Schaltkreise die Umwelt. Außerdem verursachen sie gefährliche chemische Abfälle, die immer noch in dem enthalten sind, was die Leute wegwerfen."
Appell an die EU-Kommission
Vandenbroucke plädierte zudem für strengere Regelungen auf europäischer Ebene und forderte die Europäische Kommission auf, die Tabakgesetzgebung zu überarbeiten. "Wir fordern die Europäische Kommission auf, jetzt neue Initiativen zu ergreifen, um die Tabakgesetzgebung zu aktualisieren und zu modernisieren", sagte er.