Beyoncé räumt ab: Grammys in Los Angeles verliehen
- Redaktion Mittagsmagazin
- 4. Feb.
- 2 Min. Lesezeit
US-Sängerin Beyoncé Knowles wurde für ihr Album "Cowboy Carter" mit dem begehrten Grammy für das „Album des Jahres“ ausgezeichnet. Mehr dazu in VIP-News.
Damit erweitert sie ihre ohnehin schon beeindruckende Sammlung: Mit nun 35 Grammys ist sie die meistprämierte Künstlerin in der Geschichte dieser Auszeichnungen. Ein besonderer Moment des Abends war ihr Sieg in der Kategorie „Bestes Country-Album“ – als erste Schwarze Frau überhaupt. Zusätzlich erhielt sie gemeinsam mit Miley Cyrus den Preis für die beste Duo-/Gruppen-Performance für den Song "II Most Wanted".
Kendrick Lamar dominiert mit fünf Grammys
Der erfolgreichste Künstler des Abends war jedoch Kendrick Lamar. Der 37-jährige Rapper sicherte sich fünf Trophäen, darunter die prestigeträchtigen Auszeichnungen „Aufnahme des Jahres“ und „Song des Jahres“ für "Not Like Us". Zusätzlich gewann er in den Kategorien „Beste Rap-Performance“, „Bester Rap-Song“ sowie „Bestes Musikvideo“. Damit wächst seine Grammy-Sammlung auf insgesamt 22 Auszeichnungen.
Neue Sterne am Pop-Himmel
Auch für Nachwuchstalente gab es Grund zur Freude. Chappell Roan wurde als beste neue Künstlerin des Jahres geehrt. Sabrina Carpenter konnte mit "Espresso" die Kategorie „Beste Pop-Solo-Performance“ für sich entscheiden und erhielt für "Short n’ Sweet" den Grammy für das beste Pop-Gesangsalbum. Taylor Swift hingegen ging dieses Jahr trotz sechs Nominierungen leer aus.
Klare Botschaften auf der Bühne
Neben musikalischen Erfolgen wurden auch gesellschaftliche Themen angesprochen. Shakira nutzte ihre Dankesrede, um sich mit Migrant:innen in den USA zu solidarisieren: „Ich möchte diese Auszeichnung all meinen eingewanderten Brüdern und Schwestern in diesem Land widmen.“
Auch Lady Gaga setzte ein Zeichen und betonte: „Trans* Personen sind nicht unsichtbar. Trans* Personen verdienen Liebe. Die queere Community verdient es, unterstützt zu werden.“
Ein Abend unter dem Zeichen der Solidarität
Die Grammy-Verleihung stand nicht nur im Zeichen musikalischer Erfolge, sondern auch im Schatten der verheerenden Brände in Los Angeles. Zum großen Finale der Show betraten zwei Dutzend Feuerwehrleute die Bühne, um gemeinsam mit Beyoncé den Preis für das „Album des Jahres“ entgegenzunehmen – ein Moment, der für Standing Ovations sorgte.