Bidens Abschiedsrede: Warnung vor Oligarchie und Machtmissbrauch in den USA
- Redaktion Mittagsmagazin
- 16. Jan.
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US-Präsident Joe Biden wandte sich in einer bewegenden Abschiedsrede an die amerikanische Bevölkerung und sprach über die Gefahren einer sich entwickelnden Oligarchie in den Vereinigten Staaten. Alles dazu in den Nachrichten im LSJonline-Mittagsmagazin.
In seiner Rede, die aus dem Amtszimmer des Weißen Hauses live im Fernsehen übertragen wurde, wies der scheidende Präsident auf den zunehmenden Einfluss wohlhabender Einzelpersonen hin, die sich um seinen Nachfolger Donald Trump gruppieren.
Das ist eine gefährliche Konzentration von Macht in den Händen von sehr wenigen ultra reichen Menschen und gefährlichen Folgen, wenn ihr Machtmissbrauch unkontrolliert bleibt.
Joe Biden | 16.01.2025
US-Präsident
"Fehlinformationen begünstigen Machtmissbrauch"
Mit ernstem Ton appellierte Biden an das Verantwortungsbewusstsein seiner Landsleute. „Die Amerikaner werden mit Fehlinformationen und Desinformationen überschüttet, was den Missbrauch von Macht ermöglicht“, erklärte der 82-jährige Politiker eindringlich. Diese Warnung richtete sich insbesondere gegen die Verbreitung manipulativer Inhalte und den Einfluss von Milliardären, die durch ihre Machtstrukturen die politische Landschaft formen könnten.
Letzte Worte eines Präsidenten
Die Rede markierte den Abschluss von Bidens Präsidentschaft und war zugleich seine fünfte und letzte Ansprache dieser Art. Bereits im Juli hatte er angekündigt, nicht erneut für das Präsidentenamt zu kandidieren. Seine Botschaft jetzt war eine Mischung aus Rückblick, Mahnung und Aufruf zur Wachsamkeit in einer Zeit des politischen Wandels. Am kommenden Montag wird Donald Trump offiziell das Amt des Präsidenten übernehmen.