Bitcoin erreicht Rekordhöhe: Kryptowährung knackt erstmals die 100.000-Dollar-Marke
- Redaktion Mittagsmagazin
- 5. Dez. 2024
- 1 Min. Lesezeit
Die älteste Kryptowährung hat einen neuen Meilenstein erreicht: In der Nacht auf Donnerstag überschritt der Bitcoin erstmals die symbolträchtige Marke von 100.000 US-Dollar. Alles dazu in den Nachrichten im LSJonline-Mittagsmagazin.
Rückenwind durch die US-Wahlen
Ein wesentlicher Faktor für den rasanten Kursanstieg des Bitcoin war die US-Präsidentschaftswahl am 4. November. Viele Investoren erwarten, dass der neue Präsident Donald Trump eine regulierungsfreundliche Politik für Kryptowährungen einführen wird,“ heißt es von Branchenexperten.
Besondere Aufmerksamkeit erhielt Trumps Absicht, Paul Atkins – einen bekannten Befürworter von Kryptowährungen – als möglichen neuen Vorsitzenden der mächtigen US-Börsenaufsicht SEC ins Spiel zu bringen. Diese Aussicht sorgte für zusätzlichen Optimismus unter Investoren und befeuerte den Kursanstieg weiter.
Wechsel an der Spitze der SEC
Der derzeitige SEC-Vorsitzende Gary Gensler, bekannt für seine strenge Haltung gegenüber Digitalwährungen, kündigte seinen Rückzug für Januar an. Seine Nachfolge durch Atkins könnte laut Beobachtern eine neue Ära für den Umgang mit Kryptowährungen in den USA einläuten. Mit dem Wechsel im Weißen Haus rückt eine lockerere Regulierung in greifbare Nähe, so ein Analyst.
Verbraucherzentralen mahnen zur Vorsicht
Trotz der Euphorie rund um den Bitcoin bleibt Skepsis angebracht. Verbraucherschützer warnen vor den Risiken, die mit Kryptowährungen verbunden sind. Sie verweisen auf die extremen Kursschwankungen, die bis hin zu einem vollständigen Verlust des eingesetzten Kapitals führen können. Außerdem fehlen bei digitalen Währungen Sicherungssysteme, die in traditionellen Finanzmärkten üblich sind.
Ob Bitcoin oder andere Kryptowährungen eine langfristige Alternative zum klassischen Geldsystem sein können, lässt sich seriös nicht vorhersagen, betont die Verbraucherzentrale.