Bosch: Über 5.500 Stellen sollen weltweit abgebaut werden
- Redaktion Mittagsmagazin
- 24. Nov. 2024
- 1 Min. Lesezeit
Der Technologiekonzern Bosch hat bekanntgegeben, dass mehr Arbeitsplätze wegfallen sollen, als bisher kommuniziert wurde. Alles dazu in den Nachrichten im LSJonline-Mittagsmagazin.
In den kommenden Jahren bestehe ein weiterer "Anpassungsbedarf", der bis zu 5.550 Stellen umfassen könnte. Laut Unternehmensangaben werden über zwei Drittel der betroffenen Jobs in Deutschland gestrichen.
Verhandlungen über genaue Zahlen
Die genannten Zahlen seien derzeit noch Planungswerte. Details sollen im Rahmen der bevorstehenden Gespräche mit Arbeitnehmervertretungen geklärt werden. Ziel sei es, den Stellenabbau so sozialverträglich wie möglich umzusetzen.
Gründe für die Kürzungen
Bosch führt den geplanten Abbau auf die anhaltende Krise in der Automobilindustrie zurück. Ein Beispiel: Die Nachfrage nach Teilen für Elektrofahrzeuge ist deutlich geringer als erwartet, was etwa in Hildesheim zu einem Überschuss an Arbeitskräften geführt hat. Auch der Markt für innovative Technologien wie Fahrerassistenzsysteme und automatisiertes Fahren entwickelt sich laut Bosch langsamer als prognostiziert.
Kritik von Arbeitnehmervertretungen
Die Pläne stoßen auf Widerstand seitens der Arbeitnehmervertreter:innen. Bereits in den letzten zwölf Monaten hatte Bosch mehrfach Sparmaßnahmen angekündigt, die weltweit über 7.000 Arbeitsplätze betreffen. Insbesondere deutsche Standorte stehen im Fokus, darunter Bereiche der Autozuliefersparte, die Werkzeugsparte und die Hausgeräte-Tochter BSH.