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Cannabis-Legalisierung stoppen: Bundesärztekammer fordert strengere Gesundheitsmaßnahmen und Schutz für Jugendliche

In einem Positionspapier zur Bundestagswahl positioniert sich die Bundesärztekammer klar gegen die geplanten Reformen zur Legalisierung von Cannabis. Alles dazu in den Nachrichten im LSJonline-Mittagsmagazin.


Eine der zentralen Forderungen lautet:

„Die gesetzlichen Regelungen zur Legalisierung von Cannabis als Genussmittel sind vollständig zurückzunehmen."

Zuckersteuer und Werbeverbote zum Schutz von Kindern


Die Ärzteorganisation setzt sich für den Schutz von Kindern und Jugendlichen vor ungesundem Konsum ein. Sie fordert eine Zuckersteuer sowie ein Werbeverbot für Produkte, die gesundheitsschädlich sind und sich speziell an junge Menschen richten. „Kinder und Jugendliche müssten wirksam vor übermäßigem Konsum zucker- und fetthaltiger Lebensmittel geschützt werden“, begründet die Kammer diese Vorschläge.


Tabak- und E-Zigaretten unter strengerer Kontrolle


Zur Eindämmung des Konsums von Tabak- und Nikotinprodukten schlägt die Kammer höhere Steuern vor, deren Einnahmen in das Gesundheitssystem investiert werden sollen. Zusätzlich fordert sie ein generelles Verbot von Einweg-E-Zigaretten und Aromastoffen in E-Zigaretten, um gesundheitliche Risiken zu minimieren.


Optimierung der Patientenversorgung


Für eine effizientere Patientenbetreuung plädiert die Bundesärztekammer für eine verbesserte Steuerung im Gesundheitswesen. Zukünftig sollen Patientinnen und Patienten grundsätzlich zuerst ihren „Primärarzt“ konsultieren, der die Weiterbehandlung koordiniert. Dabei könnten Hausärzte oder – bei chronisch Erkrankten – Fachärzte diese Funktion übernehmen.

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