Dry January: Wie der Verzicht auf Alkohol Körper und Geist positiv beeinflusst
- Redaktion Mittagsmagazin
- 6. Jan.
- 2 Min. Lesezeit
Nach den festlichen Weihnachtsfeiern und dem Neujahrskater entscheiden sich viele Menschen, im Januar auf Alkohol zu verzichten. Dieser Trend gewinnt zunehmend an Popularität, insbesondere im Rahmen des sogenannten „Dry January“. Mehr dazu im LSJonline-Mittagsmagazin.
Ursprung des „Dry January“
Die Idee des „Dry January“ hat ihren Ursprung in Finnland. Dort wurde bereits 1942 die Initiative des „Sober January“ ins Leben gerufen, um den steigenden Alkoholkonsum während des Krieges gegen Russland zu bekämpfen. Später, im Jahr 2014, startete die britische Organisation „Alcohol Change“ eine ähnliche Kampagne und sicherte sich den Markennamen „Dry January“. Seitdem hat sich der Trend weltweit verbreitet.
Langfristige Effekte des Verzichts
Laut einer britischen Studie aus dem Jahr 2019 kann der „Dry January“ tatsächlich langfristige Auswirkungen auf das Trinkverhalten haben. Die Forschungsergebnisse zeigen, dass Menschen, die im Januar auf Alkohol verzichten, auch im restlichen Jahr weniger zu alkoholischen Getränken greifen.
Positive Auswirkungen des Alkoholverzichts
Der Verzicht auf Alkohol hat eine Vielzahl von positiven Effekten auf den Körper. Dazu gehören:
Lebergesundheit: Wenn der Körper nicht mit dem Abbau von Alkohol beschäftigt ist, kann sich die Leber erholen und regenerieren.
Blutdrucksenkung: Alkohol steigert die Ausschüttung von Hormonen, die den Blutdruck erhöhen, sowie die Herzfrequenz.
Verbesserte Haut: Alkohol trägt zur Hautalterung bei, indem er Feuchtigkeit entzieht und Unreinheiten fördert.
Besserer Schlaf: Durch den Alkoholverzicht verbessert sich die Schlafqualität, da Alkohol den Schlafzyklus stört.
Gewichtsreduktion: Alkohol enthält viele Kalorien und regt das Hungergefühl an, was durch den Verzicht verringert wird.
Mehr Energie: Nach dem Absetzen von Alkohol normalisieren sich die Botenstoffe im Gehirn, die für Wohlbefinden sorgen.
Individuelle Unterschiede beim Erreichen von Veränderungen
Wie schnell sich die genannten Veränderungen bemerkbar machen, variiert. Sie hängen vor allem von der Häufigkeit des vorherigen Alkoholkonsums ab.
Tipps für den erfolgreichen „Dry January“
Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung empfiehlt, neue gesunde Gewohnheiten und Routinen zu entwickeln, um den „Dry January“ erfolgreich durchzuhalten.