Ernährungstrends in Deutschland: Gemüseboom, Fleischverzicht und Umweltbewusstsein auf dem Vormarsch
- Redaktion Mittagsmagazin
- 20. Nov. 2024
- 1 Min. Lesezeit
Die Ernährung in Deutschland entwickelt sich zunehmend in eine gesundheits- und umweltfreundlichere Richtung. Mehr dazu jetzt in den "Besser Leben News".
Laut dem 15. Ernährungsbericht der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) gibt es positive Veränderungen, insbesondere bei der Auswahl der Lebensmittel. Trotzdem bleibt eine ausgewogene Ernährung für viele Haushalte unerreichbar.
Mehr Gemüse, weniger Fleisch
Ein zentraler Aspekt des Berichts ist der gestiegene Gemüseverbrauch. Pro Kopf werden inzwischen durchschnittlich 111 Kilogramm Gemüse pro Jahr verzehrt – ein Zuwachs von einem Kilogramm im Vergleich zum Vorjahr. Gleichzeitig sinkt der Fleischkonsum: In den letzten zehn Jahren ist der Verzehr von rotem Fleisch und Fleischerzeugnissen um rund 20 Prozent zurückgegangen. Auch beim Alkohol zeigt sich ein Abwärtstrend: Der durchschnittliche Bierkonsum sank seit 2016 um 1,8 Liter pro Person.
Positive Effekte auf Gesundheit und Umwelt
Die veränderten Ernährungsgewohnheiten haben nicht nur gesundheitliche Vorteile, sondern tragen auch zum Umwelt- und Klimaschutz bei. Die Produktion pflanzlicher Lebensmittel verursacht deutlich weniger klimaschädliche Treibhausgase als die Tierhaltung. Dennoch bleibt der Gemüseverzehr weit unter den Empfehlungen der DGE. Gleichzeitig liegen der Konsum von Fleisch und zuckerhaltigen Getränken weiterhin über den empfohlenen Mengen.