Forscher warnen: Ausschlafen am Wochenende macht krank und dick
- Redaktion Mittagsmagazin
- 27. Jan.
- 1 Min. Lesezeit
Unter der Woche reichen die Nächte oft nicht aus, um den nötigen Schlaf zu bekommen. Am Freitag steht man dann mit einem deutlichen Schlafdefizit da. Die naheliegende Lösung? Das Wochenende nutzen, um das Versäumte nachzuholen. Doch leider funktioniert das nicht so einfach. Mehr dazu im LSJonline-Mittagsmagazin.
Der Sonntag als Falle für den Schlaf
Ein ausgiebiges Ausschlafen am Wochenende kann zu einem neuen Problem führen. Wer sonntags bis spät in den Tag hinein schläft, hat abends nicht genug Schlafdruck aufgebaut – das natürliche Bedürfnis, einzuschlafen, fehlt.
Besonders die Nacht von Sonntag auf Montag wird so zu einer Herausforderung. Die Gedanken sind schon bei der kommenden Arbeitswoche, während der Körper noch keinen Schlafbedarf verspürt. Studien zeigen: In Deutschland ist die Nacht auf Montag statistisch gesehen die schlechteste in Bezug auf Schlafqualität.
Die Rolle des Schlafrhythmus
Ein regelmäßiger Schlafrhythmus ist essenziell, auch am Wochenende. Doch gerade für sogenannte „Eulen“ – Menschen, die gerne spät ins Bett gehen und länger schlafen – stellt dies eine Herausforderung dar.
Der Beginn von Schule oder Arbeit zwingt viele dazu, ihren Schlaf frühzeitig zu unterbrechen. Tatsächlich stehen rund 80 Prozent der Deutschen unter der Woche durch den Wecker auf. Das bedeutet, dass der wichtigste Erholungsprozess des Körpers – der Schlaf – oft abrupt beendet wird.