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Halsschmerzmittel oft unnötig: Warum einfache Lutschbonbons meist ausreichen

Nach einer Untersuchung von Stiftung Warentest sind viele frei erhältliche Mittel gegen Halsschmerzen überflüssig, aber einfache Lutschbonbons in vielen Fällen ausreichend. Mehr dazu jetzt in den "Besser Leben News".


Die Stiftung testete 24 gängige Produkte, darunter Lutschtabletten, Pastillen, Sprays, Säfte und Lösungen. Lediglich fünf dieser Mittel wurden mit der Einschränkung als „eingeschränkt empfehlenswert“ bewertet, teilte die Organisation am Donnerstag mit.


Verkaufszahlen auf Rekordniveau


Trotz der durchwachsenen Bewertung sind rezeptfreie Halsschmerzmittel äußerst beliebt: Im vergangenen Jahr wurden in Deutschland mehr als 30 Millionen Packungen solcher Präparate in Apotheken vor Ort und online verkauft.


Welche Mittel helfen wirklich?


Zu den getesteten Produkten zählen unter anderem Gelorevoice, Ipalat und Isla Pastillen. Diese konnten immerhin durch ihre schleimhautschützende Wirkung punkten, da sie einen lindernden Schutzfilm bilden können.


Warnung vor Antiseptika


Arzneimittel mit Antiseptika erhielten hingegen eine klare Absage. Testleiterin Claudia Michael erklärte, dass diese Präparate zwar oberflächlich desinfizierend wirken, jedoch kaum wirksam gegen Viren sind – die Hauptursache für Halsschmerzen.

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