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Hamas übergibt israelische Geiseln: Vier tote Geiseln an das Rote Kreuz übergeben

Die islamistische Terrororganisation Hamas hat nach eigenen Angaben die sterblichen Überreste von vier israelischen Geiseln im Gazastreifen an das Rote Kreuz übergeben. Alles dazu in den Nachrichten im LSJonline-Mittagsmagazin.


Israelische Regierungsvertreter bestätigten dies gegenüber heimischen Medien, betonten jedoch, dass die Identität der Verstorbenen erst offiziell bestätigt und die Angehörigen informiert werden müssten. Details zu möglichen Obduktionsergebnissen lagen in der Nacht zunächst nicht vor.


Keine öffentliche Inszenierung der Übergabe


Im Gegensatz zu früheren Vorfällen, bei denen Hamas die Rückgabe von Toten mit bewaffneten Kämpfern und lauter Musik inszenierte, erfolgte die Übergabe dieses Mal ohne solche makaberen Darstellungen. Laut dem Büro von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu gab es im Vorfeld eine entsprechende Einigung mit der Hamas. Die israelische Regierung hatte dies als Bedingung für die Freilassung weiterer palästinensischer Häftlinge aus israelischen Gefängnissen gestellt.


Israel entlässt palästinensische Gefangene


Als Teil der Vereinbarung hat Israel bereits erste palästinensische Gefangene freigelassen. Nach Medienberichten verließ in der Nacht ein Bus mit mehreren Dutzend Gefangenen das Militärgefängnis Ofer im besetzten Westjordanland in Richtung Ramallah. Hunderte weitere sollen in den Gazastreifen gebracht worden sein. Insgesamt umfasst das Abkommen die Freilassung von rund 600 palästinensischen Häftlingen aus israelischen Gefängnissen.

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