Kritik an EU-Plänen: Verbraucherschützer warnen vor gefährlichen Billigimporten
- Redaktion Mittagsmagazin
- 9. Feb.
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Die Diskussion über Billigprodukte aus Drittländern nimmt weiter Fahrt auf. Alles dazu in den Nachrichten im LSJonline-Mittagsmagazin.
Deutsche Verbraucherschützer äußern sich besorgt über das Vorgehen der EU in diesem Zusammenhang. Insbesondere beim massenhaften Import günstiger Waren sehen sie deutliche Schwächen.
Neue Pläne der EU-Kommission für den Onlinehandel
Am Mittwoch präsentierte die EU-Kommission neue Strategien, um den Onlinehandel sicherer zu gestalten. Gleichzeitig wird auf EU-Ebene über eine Reform der Zollbestimmungen verhandelt. Diese Maßnahmen verfolgen ein klares Ziel: Die Rechte der Verbraucher zu stärken und faire Wettbewerbsbedingungen im europäischen Markt zu schaffen.
Warnung vor gefährlichen Produkten
Verbraucherverbände berichten von einer steigenden Anzahl an Beschwerden. Diese beziehen sich vor allem auf mangelhafte Produktqualität oder unklare Rücksendeinformationen. Besonders kritisch sehen die Verbände den Import von Artikeln, die nicht den strengen EU-Standards entsprechen und teilweise gesundheitsgefährdende Stoffe enthalten.
Mehr als 90 Prozent der getesteten Produkte nicht rechtskonform
Eine aktuelle Untersuchung verdeutlicht das Ausmaß des Problems. Nach Angaben der EU-Kommission zeigen Tests, dass über 90 Prozent der auf Plattformen wie Shein und Temu verkauften Produkte nicht den EU-Vorgaben entsprechen.