Machtwechsel in Deutschland: Union bleibt stärkste Kraft, AfD legt massiv zu
- Redaktion Mittagsmagazin
- 24. Feb.
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Bei der Bundestagswahl konnte die Union mit ihrem Kanzlerkandidaten Friedrich Merz zwar die meisten Stimmen gewinnen, blieb jedoch hinter ihren eigenen Zielen zurück. Alles dazu in den Nachrichten im LSJonline-Mittagsmagazin.

Mit 28,6 Prozent der Stimmen verfehlte sie ihr anvisiertes Ziel von 30 Prozent. Es handelt sich dabei um das zweitschlechteste Ergebnis der Union in der Geschichte der Bundestagswahlen.
AfD verdoppelt ihr Ergebnis
Der größte Gewinner des Wahlabends ist die AfD, die mit 20,8 Prozent ein Rekordergebnis erzielt. Damit hat sie ihre Stimmenzahl im Vergleich zur letzten Bundestagswahl verdoppelt. Besonders stark schnitt die Partei in Ostdeutschland ab, wo sie in mehreren Bundesländern sogar zur stärksten Kraft wurde.
SPD stürzt auf historischen Tiefstwert
Für die Sozialdemokraten war die Wahl eine herbe Niederlage. Mit nur noch 16,4 Prozent erreichen sie ihr schlechtestes Ergebnis bei einer Bundestagswahl und rutschen auf Platz drei ab – ein historischer Einschnitt für die Partei.
Grüne stabil, FDP scheitert an der Fünf-Prozent-Hürde
Während die Grünen mit 11,6 Prozent nur leichte Verluste hinnehmen mussten, scheiterte die FDP mit 4,3 Prozent klar an der Fünf-Prozent-Hürde und wird nicht mehr im Parlament vertreten sein.
Linke überrascht, BSW verpasst Einzug
Das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) scheiterte mit 4,9 Prozent knapp am Parlamentseinzug. Überraschend stark zeigte sich dagegen die Linke: Trotz schlechter Prognosen konnte sie durch eine starke Schlussphase 8,8 Prozent der Stimmen für sich gewinnen.