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Möglicher Terroranschlag in München: Ermittlungen laufen nach Schusswechsel am Generalkonsulat

Nach dem Schusswechsel nahe dem israelischen Generalkonsulat in München vermuten die Ermittler, dass der getötete Angreifer einen Terroranschlag geplant hatte. Alles dazu in den Nachrichten im LSJonline-Mittagsmagazin.


Der 18-jährige Mann aus Österreich könnte demnach einen "Bezug zum Generalkonsulat des Staates Israel" gehabt haben, wie Polizei und Generalstaatsanwaltschaft München mitteilten.


Entdeckung und Schusswechsel


Am Donnerstagvormittag gegen 9 Uhr entdeckten Polizistinnen in der Maxvorstadt einen Mann, der mit einem älteren Karabiner und einem Bajonett bewaffnet war. Laut dem bayerischen Innenminister Joachim Herrmann zielte der Mann gezielt auf die Einsatzkräfte, die daraufhin das Feuer erwiderten. Glücklicherweise wurden die Polizistinnen dabei nicht verletzt.


Hintergrund und Motiv des Schützen


Offizielle Informationen zum Motiv des Schützen stehen noch aus. Der Mann, der bosnische Wurzeln hat, war zuvor verdächtigt worden, sich religiös radikalisiert zu haben und Interesse an Sprengstoff und Waffen gezeigt zu haben. Im vergangenen Jahr wurde gegen ihn ermittelt und ein Waffenverbot verhängt, das bis mindestens Anfang 2028 gültig ist.


Jahrestag des Olympia-Attentats


Der Vorfall ereignete sich am Jahrestag des Olympia-Attentats von 1972 in München, bei dem palästinensische Terroristen die israelische Mannschaft überfallen hatten. Zwei Sportler wurden getötet, neun als Geiseln genommen, und eine Befreiungsaktion endete für die Geiseln tödlich. Zum Zeitpunkt des Schusswechsels war das Generalkonsulat aufgrund einer Gedenkfeier anlässlich des Jahrestags geschlossen.

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