Mückenjagd mit Belohnung: Philippinische Gemeinde zahlt "Kopfgeld" zur Bekämpfung von Dengue-Fieber
- Redaktion Mittagsmagazin
- 21. Feb.
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Die Gemeinde Addition Hills auf der philippinischen Hauptinsel Luzón hat eine ungewöhnliche Strategie im Kampf gegen das Dengue-Fieber eingeführt. Mehr dazu jetzt in den "Besser Leben News".
Am Mittwoch verkündete die Verwaltung eine Prämie für das Einfangen von Mücken: Wer fünf Mücken oder Mückenlarven einreicht, erhält einen Peso (rund zwei Cent).
Notwendige Maßnahmen nach steigenden Infektionszahlen
Bereits zuvor hatte die Gemeinde verschiedene Maßnahmen ergriffen, um die Ausbreitung der Krankheit einzudämmen. Putzaktionen, die Reinigung der Kanalisation und eine umfassende Hygienekampagne wurden durchgeführt. Doch als die Zahl der Infektionen auf 42 anstieg und zwei Studierende an der Krankheit verstarben, beschloss die Verwaltung, weitere Schritte zu unternehmen – darunter das nun eingeführte "Kopfgeld" auf Mücken.
Gefahr durch das Dengue-Virus
Das Dengue-Fieber wird durch die Gelbfiebermücke übertragen und ist in tropischen und subtropischen Regionen weit verbreitet. Während viele Infizierte nur leichte Symptome zeigen, kann der Erreger in schweren Fällen hohes Fieber sowie starke Schmerzen in Knochen, Gelenken und Muskeln verursachen. Besonders gefährdet sind Kinder, die oft schwerer an der Krankheit erkranken.