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Neue Hoffnung für Depressionsbehandlung: MRT-Scans des Gehirns könnten maßgeschneiderte Therapien ermöglichen

Zukünftig könnte die Diagnose von Depressionen einen MRT-Scan des Gehirns umfassen, um die optimale Behandlungsmethode zu bestimmen. Alles dazu in den Nachrichten im LSJonline-Mittagsmagazin.


Ein Forscherteam unter der Leitung von Wissenschaftlern der Stanford Medicine hat sechs Depressionstypen (Biotypen) identifiziert, die unterschiedliche Symptome zeigen und auf verschiedene Behandlungen unterschiedlich reagieren.


Laut der Studie sprachen Patienten mit einer überaktiven kognitiven Hirnregion besser auf ein bestimmtes Antidepressivum an als andere Biotypen. Eine andere Gruppe mit erhöhten Aktivitätswerten in drei hirnregionen, die mit Depressionen in Verbindung stehen, zeigte eine bessere Symptomlinderung durch Verhaltenstherapie.


Bisher gelingt es bei bis zu zwei Dritteln der Menschen mit Depressionen nicht, die Symptome vollständig auf ein gesundes Maß zu reduzieren. Dies liegt teilweise daran, dass unklar ist, welche Therapie oder welches Antidepressivum für einen bestimmten Patienten am besten geeignet ist. Es kann Jahre dauern, ein wirksames Medikament zu finden – wenn überhaupt.

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