Neuer Monat, neue Änderungen: Das ändert sich im Dezember 2024
- Redaktion Mittagsmagazin
- 1. Dez. 2024
- 2 Min. Lesezeit
Der letzte Monat des Jahres steht vor der Tür, und während Advent und Weihnachtsmärkte die Stimmung prägen, gibt es noch einige wichtige Änderungen und Ereignisse, die Verbraucherinnen und Verbraucher betreffen. Alles dazu in den Nachrichten im LSJonline-Mittagsmagazin.
Mehr Geld im Dezember: Steuerliche Änderungen
Im Dezember sorgt eine Anpassung des Grundfreibetrags für einen kleinen finanziellen Vorteil. Dieser wurde rückwirkend für 2024 von 11.604 auf 11.784 Euro erhöht, was bedeutet, dass 180 Euro mehr steuerfrei bleiben.
Laut einer Beispielrechnung der Stiftung Warentest bekommt eine Angestellte ohne Kinder mit einem Bruttogehalt von 4.000 Euro in Steuerklasse 1 etwa 35 Euro mehr netto.
Auch der Kinderfreibetrag wird angehoben: Er steigt um 228 Euro auf 6.612 Euro und sorgt für eine geringere Steuerlast.
Einheitliche Ladekabel für weniger Elektroschrott
Ab dem 28. Dezember wird USB-C zum Standard für Ladeanschlüsse bei vielen Geräten: Smartphones, Tablets, Kopfhörer und mehr müssen künftig damit ausgestattet sein. Diese EU-Richtlinie soll Elektroschrott reduzieren und Verbraucher entlasten.
Betroffen ist insbesondere Apple, das bisher auf den eigenen Lightning-Anschluss setzte. Geräte wie das iPhone 15 und 16 sind jedoch bereits mit USB-C ausgestattet. Für Notebooks gilt diese Regelung erst ab 2026.
Steigende Kosten für Weihnachtsbäume
Wer dieses Jahr einen Weihnachtsbaum kaufen möchte, muss etwas tiefer in die Tasche greifen. Die Preise für Nordmanntannen sind leicht gestiegen.„Die Preise bewegen sich zwischen 22 Euro bis 30 Euro pro Meter Nordmanntanne“, so der Bundesverband der Weihnachtsbaumerzeuger. Das bedeutet einen Anstieg von etwa einem Euro im Vergleich zum Vorjahr.
Fahrplanwechsel und Preiserhöhungen bei der Bahn
Neue Verbindungen und schnellere Routen
Ab dem 15. Dezember tritt der neue Fahrplan der Deutschen Bahn in Kraft. Wichtige Änderungen:
Frankfurt-Mannheim: Die sanierte Riedbahn wird wieder befahrbar, wodurch Umleitungen und Schienenersatzverkehr entfallen.
Hamburg-Berlin: Die Fahrtzeit wird um 45 Minuten verkürzt, da die Umleitung über Stendal endet.
NRW: Mehr Fernverbindungen und zusätzliche Züge Richtung Belgien und Niederlande.
Köln-Berlin: Neue Sprinter-Verbindungen ohne Zwischenhalt (Fahrtzeit: vier Stunden).
Ruhrgebiet-München: Eine zusätzliche Verbindung, allerdings werden wenig genutzte Züge gestrichen.
Preisanpassungen
Flextickets und Pendlerpreise: +5,9 %
Sparpreise und Bahncard-Kosten: bleiben stabil
Wer sparen möchte, sollte bis zum 14. Dezember Tickets buchen – danach gelten die neuen Preise.
Produktsicherheit: Neue EU-Verordnung
Ab dem 13. Dezember tritt die neue Verordnung zur Produktsicherheit (GPSR) in Kraft. Sie soll vor allem im Onlinehandel für mehr Sicherheit sorgen:
Pflicht für Marktplätze: Anbieter müssen eine zentrale Kontaktstelle einrichten, um Beschwerden schneller bearbeiten zu können.
Information bei Rückrufen: Verbraucherinnen und Verbraucher sollen besser informiert werden, z. B. durch hinterlegte Kontaktdaten.
Gültigkeit: Die Regelung betrifft Non-Food-Produkte, nicht jedoch Lebensmittel oder Pflanzen.
Wintersonnenwende: Lichtblick für dunkle Tage
Am 21. Dezember erleben wir die längste Nacht und den kürzesten Tag des Jahres – die Wintersonnenwende. Danach werden die Tage wieder länger, und die Dunkelheit nimmt langsam ab. Ein kleiner Trost für alle, die mit dem grauen Winterwetter kämpfen.