News am Morgen vom 17. März 2025
- Redaktion Mittagsmagazin
- 17. März
- 2 Min. Lesezeit
Hier sind die Kurznachrichten von „LSJonline am Morgen“ am 17. März 2025.
Klimastreit vor Gericht
Peruanischer Kleinbauer fordert RWE zur Verantwortung auf
Der Rechtsstreit zwischen dem peruanischen Kleinbauern Saul Luciano Lliuya und dem Energiekonzern RWE geht in eine neue Runde. Vor dem Oberlandesgericht Hamm werden erneut Verhandlungen geführt. Lliuya fordert, dass RWE sich an den Kosten für Schutzmaßnahmen gegen die Erderwärmung in seiner Heimat beteiligt. Ein zentraler Punkt der Verhandlungen ist die Bedrohung durch eine mögliche Flutwelle des Gletschersees Palcacocha. Die Gutachter sollen ihre bisherigen Stellungnahmen ergänzen und weitere Informationen liefern.
Trump gegen Gericht
Regierung stellt Abschiebestopp für Venezolaner infrage
Die US-Regierung unter Donald Trump widersetzt sich einem Gerichtsbeschluss, der die Abschiebung von 200 Venezolanern untersagt hatte. Regierungssprecherin Karoline Leavitt kritisierte die Entscheidung scharf: „Ein einzelner Richter in einer einzigen Stadt kann nicht die Bewegungen eines Flugzeugs voller ausländischer Terroristen, die aus den USA ausgewiesen wurden, bestimmen.“ Die Regierung argumentiert, dass Bundesgerichte keine Zuständigkeit für außenpolitische Angelegenheiten hätten. Trump stützt sich dabei auf den „Alien Enemies Act“ von 1798, ein kaum bekanntes Gesetz.
Organspende-Register stockt
Nach einem Jahr kaum Eintragungen verzeichnet
Nach einem Jahr sind im deutschen Organspende-Register erst 274.250 Menschen verzeichnet. Die "Ärzte Zeitung" berichtete unter Berufung auf das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, dass das Wachstum weit hinter den Erwartungen zurückbleibt. Armin Grau, Abgeordneter der Grünen, forderte Verbesserungen: Die Menschen müssen selbst aktiv werden, um sich einzutragen. Obwohl die Zahl der Registrierungen kontinuierlich steigt, ist die Entwicklung aus seiner Sicht „viel zu langsam“.
Wetter
Ihr Wetter heute
Aktuelle Temperaturen bewegen sich zwischen 4 und -3 Grad. Besonders im Sauerland und im Erzgebirge ist mit Glätte zu rechnen. Eine Kaltfront mit Schnee und Schneeregen zieht langsam südwärts. Am Nachmittag wird es im Norden sonnig und meist wolkenlos. Trotz der freundlichen Witterung bleibt der Wind frisch. Die Höchsttemperaturen liegen bei 12 Grad im Westen und bis zu 8 Grad am Rhein.