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News kompakt vom 10. Januar 2025

Hier sind die Kurznachrichten von "LSJonline Kompakt" mit den Themen des Tages am 10. Januar 2025:


Maduro vereidigt

Trotz Betrugsvorwürfen und Kritik bleibt er Präsident


Inmitten schwerer Betrugsvorwürfe und weltweiter Kritik wurde Venezuelas Präsident Nicolas Maduro für eine weitere Amtszeit bis 2031 vereidigt. Die Wahl, die von der Opposition und zahlreichen internationalen Beobachtern angezweifelt wurde, sorgt weiterhin für Spannungen. Auch Oppositionsführer Edmundo Gonzalez kündigte an, nach Venezuela zurückzukehren und sich als Präsident vereidigen zu lassen. Doch seine Pläne sind riskant: Gegen ihn besteht ein Haftbefehl. Unterdessen haben die USA, Kanada und mehrere lateinamerikanische Länder Gonzalez als rechtmäßigen Wahlsieger anerkannt.


Trump bleibt straffrei

Schuldspruch ohne Strafe für den designierten Präsidenten


Donald Trump, der designierte Präsident der Vereinigten Staaten, bleibt trotz eines Schuldspruchs im Schweigegeld-Prozess straffrei. Der 78-Jährige wird am 20. Januar als verurteilter Straftäter ins Weiße Haus einziehen, nachdem gegen ihn eine "unconditional discharge" verhängt wurde – eine bedingungslose Straffreiheit, die zwar den Schuldspruch bestehen lässt, jedoch keine Strafe nach sich zieht. Trump erklärte nach der Verkündung, dass er Berufung einlegen werde. Für ihn sei die Entscheidung ein Beweis dafür, dass die Anklage substanzlos sei.


Fortschritte in Los Angeles

Waldbrände in Palisades zeigen erste Anzeichen von Eindämmung


Die schweren Waldbrände rund um Los Angeles, insbesondere im Gebiet Palisades, zeigen erste Anzeichen von Eindämmung. Brent Pascua von Cal Fire äußerte vorsichtigen Optimismus: „Es geht in die richtige Richtung.“ Der nachlassende Wind erleichtert die Löscharbeiten, und bisher sind sechs Prozent des betroffenen Gebiets von 80 Quadratkilometern eingedämmt. Im Laufe des Tages könnte dieser Wert auf bis zu zwölf Prozent steigen, hoffen die Einsatzkräfte.


Kosten sinken deutlich

Stromnetz-Engpässe kosten 2024 nur noch 1,5 Milliarden Euro


Die Kosten für Maßnahmen gegen Stromnetzengpässe in Deutschland sind erneut deutlich gesunken. Nach Angaben des Bundeswirtschaftsministeriums beliefen sich die Ausgaben im vergangenen Jahr auf etwa 1,5 Milliarden Euro – etwa die Hälfte der 3,2 Milliarden Euro, die noch 2023 verzeichnet wurden. Die Zahlen der Bundesnetzagentur zeigen, dass die Bemühungen um effizienteres Netzengpassmanagement Wirkung zeigen. Bereits 2023 waren die Kosten im Vergleich zu vorherigen Jahren stark zurückgegangen.

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