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News kompakt vom 13. März 2025

Hier sind die Kurznachrichten von "LSJonline Kompakt" mit den Themen des Tages am 13. März 2025:


Trump und Grönland

US-Präsident sieht Annexion als sicherheitspolitische Notwendigkeit


US-Präsident Donald Trump hat erneut sein Interesse an einer Annexion Grönlands bekräftigt. Bei einem Treffen mit Nato-Generalsekretär Mark Rutte erklärte er: "Ich denke, es wird passieren." Trump begründete seine Position mit sicherheitspolitischen Überlegungen und verwies auf die zunehmende Präsenz russischer und chinesischer Schiffe in der Region. Rutte hingegen zeigte sich zurückhaltend und betonte, dass er die Nato nicht in diese Debatte hineinziehen wolle. Gleichzeitig räumte er ein, dass er Trumps Einschätzung hinsichtlich der geopolitischen Bedeutung der Arktis teile.


AfD-Spende unter Prüfung

Bundestagsverwaltung untersucht Herkunft der Millionenzuwendung


Die Bundestagsverwaltung untersucht eine millionenschwere Sachspende an die AfD durch einen österreichischen Unterstützer. Dabei handelt es sich um Wahlplakate, deren Finanzierung nun näher beleuchtet wird. Ein Sprecher der Bundestagsverwaltung bestätigte, dass offizielle Dokumente zur Herkunft der Gelder vorliegen. Die AfD wurde aufgefordert, eine Stellungnahme zu den vorliegenden Fakten abzugeben. Zuerst hatte das Nachrichtenmagazin "Spiegel" über das eingeleitete Prüfverfahren berichtet.


Drosten und BND-Bericht

Virologe äußert sich vorsichtig zu Corona-Analyse des Geheimdienstes


Der Virologe Christian Drosten hat sich zur Analyse des Bundesnachrichtendienstes (BND) zur Entstehung des Coronavirus geäußert. Die Präsentation der Ergebnisse sei zwar beeindruckend gewesen, dennoch zeigte sich Drosten zurückhaltend in seiner Bewertung. Als Direktor des Instituts für Virologie an der Charité in Berlin und Mitglied einer vom Kanzleramt einberufenen Expertenrunde stellte er klar: "Ich kann daher schon allein mangels Datenzugang kein wissenschaftliches Urteil abgeben." Die zugrunde liegenden Daten seien der Wissenschaft bislang nicht zur Verfügung gestellt worden.


Masern auf Rekordhoch

Europa und Zentralasien erleben schlimmsten Ausbruch seit 27 Jahren


In Europa und Zentralasien sind 2024 so viele Masernfälle registriert worden wie seit 27 Jahren nicht mehr. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und das UN-Kinderhilfswerk Unicef schlugen in einer gemeinsamen Mitteilung Alarm. In der europäischen WHO-Region wurden demnach über 127.000 Infektionen gemeldet – doppelt so viele wie im Vorjahr. Hans Kluge, WHO-Regionaldirektor für Europa, warnte: "Die Masern sind zurück und das ist ein Weckruf."

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