News kompakt vom 16. Januar 2025
- Redaktion Mittagsmagazin
- 16. Jan.
- 2 Min. Lesezeit
Hier sind die Kurznachrichten von "LSJonline Kompakt" mit den Themen des Tages am 16. Januar 2025:
Kiew und London
Neue Partnerschaft mit symbolischer Laufzeit von 100 Jahren unterzeichnet
Im Kontext des anhaltenden russisch-ukrainischen Konflikts haben Großbritannien und die Ukraine ein außergewöhnliches Partnerschaftsabkommen mit einer Laufzeit von 100 Jahren unterzeichnet. Präsident Wolodymyr Selenskyj sprach von einem historischen Moment: „Heute haben wir eine neue Ebene in den Beziehungen erreicht, und das ist sogar mehr als eine strategische Partnerschaft.“ Der britische Premierminister Keir Starmer unterstrich die Bereitschaft seines Landes, Kiew „so lange wie nötig“ mit militärischer Unterstützung zu helfen.
Hoffnung für Gaza
UN drängt auf ungehinderten Zugang zur Versorgung von Millionen Menschen
Nach der Vereinbarung einer Waffenruhe im Gazastreifen fordert das UN-Welternährungsprogramm (WFP) einen uneingeschränkten Zugang für humanitäre Hilfe. Das WFP teilte mit, dass ausreichend Vorräte vorhanden seien, um mehr als eine Million Menschen im Gazastreifen für drei Monate zu versorgen – insgesamt etwa 80.000 Tonnen Lebensmittel. „Die Waffenruhe macht Hoffnung, aber wir brauchen ungehinderte Bewegungsfreiheit für humanitäre Teams und Hilfsgüter, um die Bedürftigen zu erreichen,“ hieß es in einer Mitteilung auf der Plattform X.
Kaffee-Streit
Aldi Süd gewinnt gegen Tchibo im Rechtsstreit um Billigpreise
Im Rechtsstreit um die Preise von Eigenmarken-Kaffee musste der Handelskonzern Tchibo eine Niederlage hinnehmen. Das Landgericht Düsseldorf entschied gegen eine Unterlassungsklage des Unternehmens, das Aldi Süd vorgeworfen hatte, Kaffees der Marke Barissimo unter dem Einkaufspreis anzubieten. Laut Tchibo schade dies dem Wettbewerb und den Verbrauchern. Der Discounter darf seine Preispolitik fortsetzen, da das Gericht keine Wettbewerbsverletzung sah.
Marburg-Verdacht
Tansanische Ministerin widerspricht WHO-Bericht über Virus-Ausbruch
Die tansanische Gesundheitsministerin Jenista Mhagama hat Berichte über einen Marburg-Fieber-Ausbruch in ihrem Land zurückgewiesen. Laut dem Gesundheitsministerium seien Tests an Verdachtsfällen bislang negativ ausgefallen. Die Regierung habe dennoch die Überwachung verstärkt, um potenzielle Gesundheitsrisiken zu minimieren. Eine offizielle Erklärung für den Tod von acht Menschen, die laut WHO an der gefährlichen Virusinfektion gestorben sein sollen, wurde bislang nicht gegeben.