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News kompakt vom 18. März 2025

Hier sind die Kurznachrichten von "LSJonline Kompakt" mit den Themen des Tages am 18. März 2025:


Baerbock zur UN

Bundesregierung will sie für Vorsitz der Generalversammlung nominieren


Nach ihrem Ausscheiden aus der Bundesregierung soll Deutschlands Außenministerin Annalena Baerbock eine hochrangige Position bei den Vereinten Nationen übernehmen. Wie aus Regierungskreisen in Berlin verlautet, plant die Bundesregierung, die Grünen-Politikerin als deutsche Kandidatin für den Vorsitz der UN-Generalversammlung in der Sitzungsperiode 2025/26 vorzuschlagen. Zuvor hatte Baerbock auf eine Position im Fraktionsvorstand ihrer Partei verzichtet.


Ungarns Verbot

Pride-Parade gestrichen nach umstrittenem Parlamentsbeschluss


Das ungarische Parlament hat beschlossen, die alljährliche Pride-Parade zu untersagen, bei der Menschen für die Rechte nicht heterosexueller Lebensweisen demonstrieren. Mit 137 Ja- und 27 Nein-Stimmen billigte das von Ministerpräsident Viktor Orbán geführte Regierungslager den Gesetzesvorschlag im Eilverfahren. Während der Abstimmung kam es zu Protestaktionen, bei denen Gegner der Neuregelung Rauchbomben im Plenarsaal zündeten. Offiziell wurde das Verbot als Ergänzung des Versammlungsgesetzes deklariert.


Europol warnt

KI verändert kriminelle Netzwerke und erleichtert gezielte Angriffe


Laut einer Analyse der europäischen Polizeibehörde Europol steht das organisierte Verbrechen vor einem tiefgreifenden Wandel. Kriminelle Banden setzen verstärkt auf Künstliche Intelligenz (KI) und digitale Technologien, um ihre Aktivitäten effizienter zu gestalten. "Diese kriminellen Netzwerke haben sich zu global agierenden, technologiegetriebenen Unternehmen entwickelt", erklärte Europol-Chefin Catherine De Bolle. Der Einsatz neuer Technologien beschleunige kriminelle Handlungen und erleichtere die gezielte Auswahl von Opfern.


Google kauft Wiz

Milliarden-Deal für führende Cloud-Sicherheitsplattform perfekt


Der Tech-Gigant Google hat erneut einen Versuch unternommen, die Sicherheitsfirma Wiz zu übernehmen – diesmal erfolgreich. Wie der Mutterkonzern Alphabet mitteilte, wurde ein bindender Kaufvertrag unterzeichnet. Der Deal hat ein Volumen von 32 Milliarden US-Dollar (umgerechnet rund 29,31 Milliarden Euro) und wird in bar abgewickelt. Wiz, ein schnell wachsendes israelisches Start-up mit Hauptsitz in New York, gilt als führende Plattform im Bereich Cloud-Sicherheit. Ein früherer Übernahmeversuch im vergangenen Sommer war gescheitert.

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