News kompakt vom 20. Februar 2025
- Redaktion Mittagsmagazin
- 20. Feb.
- 2 Min. Lesezeit
Hier sind die Kurznachrichten von "LSJonline Kompakt" mit den Themen des Tages am 20. Februar 2025:
Finanzierungsproblem
Bundesfreiwilligendienst ab Sommer 2025 in Unsicherheit
Die Zukunft des Bundesfreiwilligendienstes nach Sommer 2025 steht derzeit auf wackeligen Beinen. Ein Sprecher des Bundesfamilienministeriums bestätigte gegenüber der KNA, dass eine gesicherte Finanzierung noch aussteht. Bereits vor Wochen habe das Ministerium beim Bundesfinanzministerium zusätzliche Verpflichtungsermächtigungen für 2026 beantragt. „Seitdem warten wir auf eine finale Entscheidung“, so der Sprecher. Die Unsicherheit ergibt sich aus der Tatsache, dass der Bundeshaushalt für 2025 noch nicht verabschiedet wurde.
Mexikos Reaktion
Sheinbaum plant Verfassungsreform nach US-Kartell-Einstufung
Die mexikanische Präsidentin Claudia Sheinbaum plant Verfassungsänderungen als Reaktion auf die US-Einstufung mexikanischer Drogenkartelle als Terrororganisationen. Befürchtet wird, dass diese Einstufung unter dem früheren US-Präsidenten Donald Trump als Vorwand für militärische Operationen gegen die Kartelle dienen könnte. Bereits Sheinbaums Vorgänger, Andrés Manuel López Obrador, hatte Maßnahmen ergriffen, um den Einfluss ausländischer Agenten in Mexiko zu begrenzen. Sheinbaum möchte diese Regelungen nun in der Verfassung verankern.
Böhmermann vs. Musk
Satiriker kritisiert AfD-Wahlempfehlung in der New York Times
Nach den Wahlempfehlungen von Tesla-Chef Elon Musk zugunsten der AfD reagierte der Satiriker Jan Böhmermann mit einem Beitrag in der New York Times. In dem fast neunminütigen englischsprachigen Video erläuterte der Moderator von ZDF Magazin Royale die nationalsozialistische Vergangenheit Deutschlands. Dabei schlug er eine Brücke zur AfD und zitierte Aussagen des AfD-Politikers Björn Höcke. Im Kontext der Partei sprach Böhmermann zudem von einem mangelnden Geschichtsbewusstsein.
Fehlende Debatten
Wähler vermissen soziale Themen im Bundestagswahlkampf
Einer aktuellen Umfrage zufolge sehen viele Menschen soziale Themen im Bundestagswahlkampf als unterrepräsentiert. Besonders die Rentenpolitik wird mit 21,9 Prozent als zu wenig diskutiert empfunden, wie eine Erhebung des Meinungsforschungsinstituts Civey für den Sozialverband Deutschland (SoVD) zeigt. „Die Menschen wissen genau, was sie von der Politik erwarten“, erklärte SoVD-Vorstandsvorsitzende Michaela Engelmeier gegenüber den Funke-Medien. Dennoch würden diese Anliegen im Wahlkampf kaum Beachtung finden.