News kompakt vom 21. Januar 2025
- Redaktion Mittagsmagazin
- 21. Jan.
- 2 Min. Lesezeit
Hier sind die Kurznachrichten von "LSJonline Kompakt" mit den Themen des Tages am 21. Januar 2025:
Lohnforderungen steigen
IG Metall verlangt 6,5 Prozent mehr für Textilbranche
Die IG Metall geht mit einer klaren Forderung in die Tarifverhandlungen für rund 100.000 Beschäftigte der westdeutschen Textil- und Bekleidungsbranche: Sie fordert eine Gehaltserhöhung von 6,5 Prozent. Darüber hinaus soll das Monatsgehalt mindestens um 200 Euro angehoben werden, um insbesondere den unteren Lohngruppen eine stärkere Einkommenssteigerung zu ermöglichen. Zusätzlich möchte die Gewerkschaft für ihre Mitglieder einen exklusiven Bonus aushandeln. Die Verhandlungen beginnen am 30. Januar in Frankfurt. Sollten diese ergebnislos bleiben, sind Warnstreiks ab März nicht ausgeschlossen.
Frieden in Sicht?
Selenskyj setzt auf Trump für Ende des russischen Angriffskriegs
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hofft auf den neuen US-Präsidenten Donald Trump, um den russischen Angriffskrieg zu einem gerechten Ende zu bringen. "Trump hat mir gesagt und es öffentlich wiederholt, dass er alles tun wird, um den Krieg in diesem Jahr zu beenden", erklärte Selenskyj während des Weltwirtschaftsforums (WEF) in Davos. Ein nachhaltiger Frieden sei jedoch wichtiger als eine schnelle Lösung. Selenskyj betonte: "Wir wollen den Krieg in diesem Jahr beenden, aber nicht nur mit dem Wort schnell, sondern gerecht."
Tragödie im Skiresort
Brand in türkischem Hotel fordert 66 Todesopfer
Nach einem verheerenden Brand in einem Ski-Hotel in der nordwesttürkischen Provinz Bolu wurden der Hotelbesitzer und drei weitere Personen festgenommen. Justizminister Yilmaz Tunc gab dies auf der Plattform X bekannt. Der Vorfall ereignete sich in der Nacht, als das Feuer in dem beliebten Winterurlaubsziel Kartalkaya ausbrach. In der Türkei sind derzeit Schulferien, wodurch das Gebiet stark besucht war. Insgesamt kamen 66 Menschen ums Leben. Sechs Generalstaatsanwälte wurden mit den Ermittlungen betraut.
Militäreinsatz im Westjordanland
Acht Tote und 35 Verletzte bei israelischem "Anti-Terror-Einsatz"
Bei einem groß angelegten Militäreinsatz in der Stadt Dschenin im nördlichen Westjordanland starben mindestens acht Menschen, teilte das palästinensische Gesundheitsministerium in Ramallah mit. Weitere 35 Palästinenser wurden verletzt. Nach Angaben der israelischen Armee handelte es sich um einen gemeinsamen "Anti-Terror-Einsatz" von Militär, Inlandsgeheimdienst und Polizei. Dschenin gilt als eine Hochburg militanter Palästinenser und war bereits in der Vergangenheit Schauplatz ähnlicher Operationen.