News kompakt vom 22. Januar 2025
- Redaktion Mittagsmagazin
- 22. Jan.
- 2 Min. Lesezeit
Hier sind die Kurznachrichten von "LSJonline Kompakt" mit den Themen des Tages am 22. Januar 2025:
Kritik an Meloni-Regierung
Freilassung des libyschen Kriminalpolizei-Chefs sorgt für Aufsehen
Die Regierung von Giorgia Meloni steht in der Kritik, nachdem der Chef der libyschen Kriminalpolizei, Osama Najeem, aus italienischer Haft entlassen wurde. Najeem war von der italienischen Polizei in Turin festgenommen worden, basierend auf einem Haftbefehl des Internationalen Strafgerichtshofs wegen mutmaßlicher Kriegsverbrechen. Seine schnelle Freilassung erfolgte aufgrund eines „juristischen Formfehlers“ und löste heftige Reaktionen aus. Oppositionelle Parteien und Menschenrechtsorganisationen werfen der Regierung mangelnde Rechtsstaatlichkeit vor.
BSW-Minister verlieren Immunität
Korruptionsverdacht führt zu Ermittlungen gegen Thüringer Politiker
In Thüringen sind die BSW-Politiker Katja Wolf und Steffen Schütz mit Korruptionsvorwürfen konfrontiert. Der Justizausschuss des Landtags hat die Immunität der beiden Minister aufgehoben, um Ermittlungen zu ermöglichen. Laut der BSW-Fraktion handelt es sich um eine anonyme Anzeige, deren Inhalt den Betroffenen jedoch noch unbekannt ist. „Sobald dies der Fall ist, sind wir bereit, die Vorwürfe aktiv und kooperativ auszuräumen“, erklärten Wolf und Schütz, die der Aufhebung ihrer Immunität freiwillig zugestimmt haben.
Einreiseverbot für Musk gefordert
Linkspartei verlangt Konsequenzen nach Hitlergruß-ähnlicher Geste
Nach einer Geste von Elon Musk, die an den Hitlergruß erinnerte, fordert die Linkspartei ein Einreiseverbot für den Tech-Milliardär in Deutschland. „Wer faschistische Symbolik nutzt, darf hier nicht willkommen sein", erklärte Janis Ehling, Bundesgeschäftsführer der Partei. Musk sei zudem für seine Nähe zu rechtsextremen Positionen bekannt und habe die AfD sowie die Relativierung von NS-Verbrechen unterstützt, so Ehling.
ChatGPT im Klassenzimmer
Zwei Jahre nach Einführung gehört KI-Tool zum Alltag vieler Schüler
Der Chatroboter ChatGPT ist zwei Jahre nach seiner Einführung ein fester Bestandteil des Lernalltags vieler Schülerinnen und Schüler. Einer Umfrage zufolge nutzen über 40 Prozent der 12- bis 17-Jährigen die KI-Anwendung regelmäßig, sowohl in der Schule unter Anleitung ihrer Lehrer als auch zu Hause. Dabei verwenden rund die Hälfte der Befragten KI-Tools, um Informationen zu recherchieren oder sich Begriffe erklären zu lassen. Die Bedeutung von KI im Bildungssystem wächst damit stetig.