News kompakt vom 23. Oktober 2024
- Redaktion Mittagsmagazin
- 23. Okt. 2024
- 2 Min. Lesezeit
Hier sind die Kurznachrichten von "LSJonline Kompakt" mit den Themen des Tages am 23. Oktober 2024:
Pistorius warnt
Europa muss sich stärker um eigene Verteidigung kümmern
Europa muss sich, laut Verteidigungsminister Boris Pistorius, künftig verstärkt um seine eigene Verteidigung kümmern – unabhängig vom Ergebnis der US-Wahl. Dies erklärte der SPD-Politiker bei einer Pressekonferenz mit seinem britischen Amtskollegen John Healey. Pistorius erläuterte, dass sich der Fokus der USA zunehmend auf den Indopazifik-Raum verlagere, also in Richtung Asien. Dies gelte unabhängig davon, wer die nächste US-Präsidentschaftswahl gewinnt. Er betonte dabei die anhaltende Bedeutung der Nato für Europas Sicherheit, auf die man weiterhin setze.
Hisbollah bestätigt
Tod von Nasrallahs mutmaßlichem Nachfolger al-Din
Die libanesische Hisbollah-Miliz hat den Tod des mutmaßlichen Nachfolgers ihres Anführers Hassan Nasrallah bestätigt. Haschim Safi al-Din sei bei einem "aggressiven, kriminellen" Angriff Israels ums Leben gekommen, teilte die Organisation mit. Safi al-Din sei ein "großartiger Anführer" gewesen, der sein Leben dem Widerstand gegen Israel und der Hisbollah gewidmet habe. Als Vorsitzender des Exekutivrats habe er diese Rolle "verantwortungsvoll und kompetent" ausgeführt.
Grüne kritisieren
Scholz' Vorstoß zur Entlastung beim Lieferkettengesetz
Katharina Dröge, Fraktionsvorsitzende der Grünen, bezeichnete ein mögliches Ende des deutschen Lieferkettengesetzes als einen "großen Fehler". Zwar habe die Ampel-Koalition beschlossen, "Erleichterungen bei den Berichtspflichten im nationalen Recht" vorzusehen, aber eine vollständige Aussetzung sei nicht vereinbart worden. Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hatte zuvor zugesichert, die Wirtschaft von Bürokratie zu entlasten. Zum Lieferkettengesetz sagte der SPD-Politiker: "Das haben wir ja gesagt, das kommt weg."
Homeoffice-Boom
Fast 30 Prozent der Beschäftigten arbeiten regelmäßig von zu Hause
Laut einer Untersuchung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) arbeiten fast 30 Prozent der Beschäftigten in Deutschland mindestens einmal pro Woche im Homeoffice. Vor der Corona-Pandemie lag der Anteil bei nur elf Prozent. "Die Corona-Pandemie hat Homeoffice in Deutschland von einer Ausnahme zu einem wichtigen Bestandteil des Arbeitsalltags gemacht", erklärte Jan Goebel vom DIW Berlin der Funke Mediengruppe. Die Ergebnisse basieren auf Daten des Sozio-ökonomischen Panels.