News kompakt vom 24. Februar 2025
- Redaktion Mittagsmagazin
- 24. Feb.
- 2 Min. Lesezeit
Hier sind die Kurznachrichten von "LSJonline Kompakt" mit den Themen des Tages am 24. Februar 2025:
Scholz bleibt pflichtbewusst
Kanzler will bis zum letzten Tag ordentlich arbeiten
Noch-Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) betont, dass er seine Amtszeit verantwortungsvoll zu Ende führen will. Nach Beratungen mit seiner Partei erklärte er, dass ihm ein geordneter Abschluss seiner Arbeit besonders wichtig sei. Offiziell endet seine Kanzlerschaft mit der Konstituierung des neuen Bundestages. Doch bis ein Nachfolger ernannt ist, wird Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier ihn bitten, die Amtsgeschäfte kommissarisch weiterzuführen. Im Anschluss bleibt Scholz politisch aktiv: In seinem Wahlkreis 61 wurde er erneut als Direktkandidat in den Bundestag gewählt.
Apple setzt auf Expansion
Tech-Gigant investiert 500 Milliarden Dollar in den USA
Der US-Technologiekonzern Apple plant eine groß angelegte Investitionsoffensive. Innerhalb der nächsten vier Jahre sollen 500 Milliarden Dollar in den USA investiert werden. Ein wesentlicher Teil dieser Summe fließt in die Bereiche Forschung, Software-Entwicklung, Künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen. Zusätzlich kündigte Apple den Bau einer neuen Fabrik in Houston, Texas, an. Dort sollen ab 2026 Server gefertigt werden, die bisher im Ausland produziert wurden. Die Initiative soll insgesamt 20.000 neue Arbeitsplätze schaffen.
Ukraine erhält Milliarden
Internationale Partner sagen umfangreiche Hilfen zu
Zum dritten Jahrestag der russischen Invasion erhält die Ukraine umfangreiche internationale Unterstützung. "Europa ist hier, um die Ukraine in diesem entscheidenden Moment zu stärken", sagte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen bei einem Besuch in Kiew, begleitet von mehreren Staats- und Regierungschefs. Die EU hat angekündigt, eine geplante Zahlung in Höhe von 3,5 Milliarden Euro vorzuziehen. Zudem sagten Kanada, Spanien, Norwegen, Finnland und weitere Staaten zusätzliche Hilfen in Höhe von insgesamt zehn Milliarden Euro zu.
FDP sucht neue Führung
Buschmann tritt nach Wahldebakel als Generalsekretär zurück
Nach dem schlechten Abschneiden der FDP bei der Bundestagswahl zieht nicht nur Parteichef Christian Lindner Konsequenzen – auch der designierte Generalsekretär Marco Buschmann gibt seinen Posten auf. "Dieses Wahlergebnis blieb weit hinter unseren Ansprüchen zurück. Und deshalb habe auch ich mich entschieden, dass jetzt Platz sein muss und Zeit sein muss für neue frische Köpfe", erklärte Buschmann in Berlin.