News kompakt vom 26. November 2024
- Redaktion Mittagsmagazin
- 26. Nov. 2024
- 2 Min. Lesezeit
Hier sind die Kurznachrichten von "LSJonline Kompakt" mit den Themen des Tages am 26. November 2024:
Rückkehr zur Kernkraft
Bayern fordert Änderung des Atomrechts für neue Technologien
Bayern setzt sich für eine Änderung des deutschen Atomrechts ein, um die Rückkehr zur Kernkraft zu ermöglichen. Laut Florian Herrmann (CSU), Staatskanzleichef Bayerns, zeichnet sich weltweit ein wachsender Trend zur innovativen Nutzung der Kernkraft ab, während Deutschland Gefahr laufe, diesen zu verpassen. „Bei aller Überzeugung“ für den Ausbau erneuerbarer Energien erkenne man auch „großes Potenzial bei neuartigen Kernreaktortypen“. Daher fordere man eine Anpassung des Atomgesetzes, „um neuen Technologien die Chance zu geben“.
Israel-Libanon-Konflikt
Baerbock sieht Waffenruhe in greifbarer Nähe
Außenministerin Annalena Baerbock sieht einen möglichen Waffenstillstand zwischen Israel und der Hisbollah-Miliz im Libanon als „greifbar“. Beim G7-Außenministertreffen in Italien sprach die Grünen-Politikerin von Fortschritten, die durch die Vermittlungsbemühungen der USA und Frankreich erzielt wurden. Die Bundesregierung habe mit „eng abgestimmter Pendeldiplomatie“ intensiv zu einer Lösung beigetragen. „Wir sind gerade in diesen Stunden an einem kritischen Moment – vielleicht einem Moment, der doch wieder auch Hoffnung gibt“, erklärte Baerbock.
UN-Bericht
Diskriminierung hindert Fortschritte im Aids-Kampf
Ein Bericht des UN-Programms UNAIDS zeigt, dass Diskriminierung Menschen mit Aids oder einem erhöhten Ansteckungsrisiko davon abhält, ärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen, was den Kampf gegen die Immunschwächekrankheit behindert. In 28 Ländern steige die Zahl der Neuinfektionen, so der Bericht. Die Angst vor Stigmatisierung sei eine zentrale Ursache. Laut UNAIDS könne das Ziel, Aids bis 2030 als Bedrohung der öffentlichen Gesundheit zu eliminieren, nur durch die Beendigung von Diskriminierung erreicht werden.
Glastonbury-Festival
Rod Stewart kündigt Comeback-Auftritt an
Rocklegende Rod Stewart hat angekündigt, beim kommenden Glastonbury-Festival im Juni aufzutreten. Der 79-Jährige zeigte sich „begeistert“, Teil des weltberühmten Festivals im Südwesten Englands zu sein. Die Ankündigung erfolgte kurz nachdem er bekannt gegeben hatte, keine „groß angelegten Welttourneen“ mehr machen zu wollen. In Glastonbury wird er das beliebte „Legenden“-Konzert übernehmen, bei dem bereits Künstler wie Lionel Richie und Dolly Parton aufgetreten sind.