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News kompakt vom 27. Dezember 2024

Hier sind die Kurznachrichten von "LSJonline Kompakt" mit den Themen des Tages am 27. Dezember 2024:


Impfstoffvergleich

Biontech zahlt 1,2 Milliarden Euro in den USA


Der Impfstoffhersteller Biontech hat in den USA Streitigkeiten über Lizenzgebühren durch millionenschwere Vergleiche beigelegt. Insgesamt wird das Unternehmen aus Mainz umgerechnet 1,2 Milliarden Euro zahlen: Rund 759 Millionen Euro gehen an die US-Gesundheitsbehörde NIH, während bis zu 448 Millionen Euro der Universität von Pennsylvania zugutekommen. Biontech hatte gemeinsam mit dem US-Pharmariesen Pfizer einen Corona-Impfstoff entwickelt und auf den Markt gebracht.


Zahlungsstudie

Bargeld bleibt die günstigste Methode laut Bundesbank


Laut einer Studie der Bundesbank sind Zahlungsvorgänge mit Bargeld oder Debitkarten für Privatpersonen deutlich günstiger als solche mit Kreditkarten. Erstmals wurden dabei auch verdeckte Kosten berücksichtigt, die durch die Freigabe persönlicher Daten entstehen können. Neben den Datenkosten flossen Gebühren für Kontoführung, Barabhebungen sowie finanzielle Schäden bei Verlust oder Betrug in die Analyse ein. Auch der zeitliche Aufwand für das Abheben von Bargeld wurde erfasst.


Musk-Kritik

Wissing stellt sich gegen Lindners Äußerungen


Der aus der FDP ausgetretene Verkehrsminister Volker Wissing hat Äußerungen von FDP-Chef Christian Lindner über Elon Musk kritisiert. "Wer offen und direkt rechtspopulistische Politiker und Parteien unterstützt - sei es finanziell oder verbal -, kann niemals Vorbild für liberale Politik sein", sagte Wissing der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. Lindner hatte Anfang Dezember erklärt, Deutschland solle "ein klein bisschen mehr Milei oder Musk wagen".


Botschafterpost

Israel rügt Seibert wegen Aussagen zu Gaza


Das israelische Außenministerium hat den deutschen Botschafter Steffen Seibert wegen eines Posts über möglicherweise erfrorene Säuglinge im Gazastreifen kritisiert. Ein Ministeriumssprecher warf Seibert vor, keine verifizierten Fakten genutzt zu haben. "Es wurde bereits so oft bewiesen, dass Ärzte in Gaza Hamas-Propaganda statt Fakten veröffentlichen", schrieb der Sprecher auf der Plattform X. Seibert hatte in einem weiteren Post betont, er glaube nicht, dass alle Berichte aus Gaza unwahr seien.

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