News kompakt vom 27. Februar 2025
- Redaktion Mittagsmagazin
- 27. Feb.
- 2 Min. Lesezeit
Hier sind die Kurznachrichten von "LSJonline Kompakt" mit den Themen des Tages am 27. Februar 2025:
Koalitionsgespräche
Union und SPD starten Sondierungen für eine Regierung
Noch in dieser Woche nehmen Union und SPD ihre Gespräche über eine mögliche gemeinsame Bundesregierung auf. Laut Informationen des ZDF aus Kreisen der SPD und CDU ist das erste Treffen für Freitag angesetzt. Beide Parteien entsenden jeweils neun Vertreter zu den Verhandlungen. Nach den Ergebnissen der Bundestagswahl gilt eine schwarz-rote Koalition als wahrscheinlichste Regierungsoption. Allerdings stehen schwierige Verhandlungen bevor, da es insbesondere in den Bereichen Migration, Schuldenbremse und Ukraine-Politik erhebliche Differenzen gibt.
Zecken-Gefahr
Drei neue FSME-Risikogebiete in Deutschland ausgewiesen
Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat drei weitere Regionen in Deutschland als Risikogebiete für die durch Zecken übertragene Krankheit FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis) eingestuft. Betroffen sind der Stadtkreis Augsburg in Bayern, der Landkreis Elbe-Elster in Brandenburg sowie der niedersächsische Landkreis Celle. Damit gibt es bundesweit nun 183 ausgewiesene FSME-Risikogebiete. Die Erkrankung wird durch Viren verursacht, die durch Zeckenstiche in den Körper gelangen. Sie kann schwere Entzündungen der Hirnhäute, des Gehirns oder des Rückenmarks hervorrufen.
US-Wirtschaft
Wachstum verliert Ende des Jahres deutlich an Dynamik
Die wirtschaftliche Dynamik in den USA hat zum Jahresende spürbar nachgelassen. Wie das Handelsministerium in einer zweiten Schätzung bestätigte, wuchs das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im vierten Quartal im Vergleich zum Vorquartal annualisiert nur um 2,3 Prozent. Dies entspricht der ersten Schätzung. Im dritten Quartal war die Wirtschaftsleistung noch um 3,1 Prozent gestiegen. Besonders der schwächelnde Außenhandel trug zur Abschwächung bei, zudem sanken die Investitionen.
Winterbilanz
Mild, trocken und sonnig – keine neuen Wetterrekorde
Der Winter 2024/25 brachte keine neuen Rekorde, zeigte sich aber mild, trocken und sonnig. Das geht aus der vorläufigen Bilanz des Deutschen Wetterdienstes (DWD) hervor, die auf Daten von rund 2.000 Messstationen basiert. Die durchschnittliche Temperatur lag in den Wintermonaten bei 2,1 Grad Celsius. Das sind 1,9 Grad mehr als im Durchschnitt der internationalen Referenzperiode von 1961 bis 1990 und 0,7 Grad mehr als in der aktuelleren Vergleichsperiode von 1991 bis 2020.