News kompakt vom 27. Januar 2025
- Redaktion Mittagsmagazin
- 27. Jan.
- 2 Min. Lesezeit
Hier sind die Kurznachrichten von "LSJonline Kompakt" mit den Themen des Tages am 27. Januar 2025:
Söder kritisiert Scholz
Schuldzuweisungen nach Aschaffenburg-Gewalt "unangemessen"
Nach der tragischen Gewalttat in Aschaffenburg mit zwei Todesopfern kommt es weiterhin zu hitzigen Diskussionen zwischen Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) und der bayerischen Staatsregierung. Scholz hatte geäußert: „Das Vorgehen der bayerischen Staatsregierung ist peinlich. Dies sei auch "wirklich nicht in Ordnung im Hinblick auf die Opfer, die das Ergebnis von Behördenversagen sind.“ Bayerns Ministerpräsident Markus Söder reagierte darauf scharf. Es sei "unangemessen und stillos", ein Thema durch Schuldzuweisungen lösen zu wollen.
Tesla klagt gegen Zölle
Auch US-Autobauer wehren sich gegen EU-Zollaufschläge auf E-Autos
Nachdem bereits BMW und mehrere chinesische Automobilhersteller Klage gegen die EU-Zölle auf Elektroautos aus China eingereicht haben, zieht nun auch Tesla nach. Der US-Hersteller klagt vor dem Europäischen Gerichtshof gegen die zusätzlichen Zollabgaben, wie ein Sprecher der EU-Kommission bestätigte. Die Zölle wurden von der EU eingeführt, da Peking seinen Automobilherstellern durch Subventionen laut Kommission einen unlauteren Vorteil verschafft. Unternehmen, die Fahrzeuge aus China in die EU einführen, müssen die höheren Abgaben zahlen.
Straßenbahnunfall in Würzburg
Drei Bahnen kollidieren vor Hauptbahnhof – neun Verletzte
Ein Unfall mit drei Straßenbahnen hat vor dem Würzburger Hauptbahnhof für Verletzte gesorgt. Laut Polizei prallte eine Straßenbahn in langsamer Fahrt gegen das Heck einer zweiten Bahn, die daraufhin auf eine dritte geschoben wurde. Insgesamt wurden neun Menschen leicht verletzt, sieben von ihnen mussten mit Prellungen, Schnittwunden und Platzwunden ins Krankenhaus gebracht werden. Die Ursache des Unfalls ist bislang unklar.
Cyberangriffe auf Infrastruktur
2024 deutlich mehr Sicherheitsvorfälle als im Vorjahr gemeldet
Einrichtungen der kritischen Infrastruktur in Deutschland waren 2024 verstärkt Ziel von Cyberangriffen. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine parlamentarische Anfrage der FDP hervor. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) erhielt im vergangenen Jahr 769 Meldungen zu Cybersicherheitsvorfällen – ein Anstieg um 43 Prozent im Vergleich zu den 537 Vorfällen im Jahr 2023. Zum Vergleich: Im Jahr 2022 wurden 475 Angriffe gemeldet.