News kompakt vom 28. März 2025
- Redaktion Mittagsmagazin
- vor 7 Tagen
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Hier sind die Kurznachrichten von "LSJonline Kompakt" mit den Themen des Tages am 27. März 2025:
Drogenrazzia in Europa
Ermittler stellen Kokain und Waffen sicher
Ein groß angelegter Schlag gegen die organisierte Drogenkriminalität hat in mehreren europäischen Ländern zur Sicherstellung von 27 Kilogramm Kokain, mehreren Schusswaffen und 200.000 Euro Bargeld geführt. Wie die Zentralstelle für die Verfolgung Organisierter Straftaten in NRW und die Polizei Bonn mitteilten, wurden 13 Verdächtige festgenommen. Zehn von ihnen sitzen in Deutschland in Untersuchungshaft, für drei weitere laufen Auslieferungsverfahren. Hunderte Einsatzkräfte durchsuchten im Zuge der Razzia zahlreiche Objekte in verschiedenen Staaten.
Handelsstreit eskaliert
Kanada erwägt Vergeltung gegen neue US-Zölle
Sollten die geplanten US-Zölle ab dem 2. April in Kraft treten, wird Kanada mit Gegenmaßnahmen reagieren. Das kündigte Premierminister Mark Carney nach einem Gespräch mit US-Präsident Donald Trump an. Sein Büro sprach von einem "sehr konstruktiven" Telefonat, in dem sich beide Staatsmänner darauf einigten, umfassende Verhandlungen über eine neue Wirtschafts- und Sicherheitsbeziehung aufzunehmen. Auch Trump bezeichnete das Gespräch in einem Beitrag auf Truth Social als "äußerst produktiv".
Kriminalstatistik 2024
Weniger Gesamtstraftaten, aber mehr Gewalt
Die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) zeigt für das vergangene Jahr einen leichten Rückgang der registrierten Straftaten um 1,7 Prozent auf 5,837 Millionen Fälle. Laut "Spiegel" und "Welt am Sonntag" lag die Aufklärungsquote bei 58,0 Prozent (2023: 58,4 Prozent). Besorgniserregend ist jedoch der Anstieg der Gewaltkriminalität: Die Zahl der erfassten Gewaltdelikte stieg um 1,5 Prozent auf 217.277 Fälle und erreichte damit den höchsten Stand seit 2010.
Beben in Südostasien
Mindestens 144 Tote nach schwerem Erdbeben
Ein heftiges Erdbeben hat mehrere Länder in Südostasien erschüttert und schwere Zerstörungen hinterlassen. Medienberichten zufolge starben mindestens 144 Menschen, mehr als 700 wurden verletzt. Das Epizentrum lag in Myanmar, wo die meisten Todesopfer gemeldet wurden, aber auch in Thailand gab es zahlreiche Opfer. Die Behörden befürchten eine weiter steigende Opferzahl. Der Chef der Militärjunta in Myanmar appellierte international an Länder und Organisationen, humanitäre Hilfe zu leisten.