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News kompakt vom 29. Januar 2025

Hier sind die Kurznachrichten von "LSJonline Kompakt" mit den Themen des Tages am 29. Januar 2025:


Geiselfreilassung im Nahen Osten

Gadi Moses unter den acht freigelassenen Geiseln


Nach Angaben der israelischen Regierung gehört der Deutsch-Israeli Gadi Moses zu den acht Geiseln, die am Donnerstag im Rahmen eines Waffenstillstandsabkommens mit der radikalislamischen Hamas freikommen sollen. Das Büro von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu teilte mit, dass neben Moses auch Arbel Yehud, die laut Medienberichten familiäre Verbindungen nach Deutschland hat, sowie die Israelin Agam Berger und fünf thailändische Staatsbürger aus der Gefangenschaft im Gazastreifen entlassen werden sollen.


Hochwasser in Frankreich

Drei Tiefdruckgebiete verursachen katastrophale Überschwemmungen


Drei aufeinanderfolgende Tiefdruckgebiete haben in Nordwestfrankreich zu massiven Überschwemmungen geführt. Besonders betroffen ist die Stadt Redon, wo Schulen voraussichtlich bis Freitag geschlossen bleiben, berichteten Medien. Laut dem Nachrichtensender BFMTV mussten 1.700 Menschen vorsorglich ihre Häuser verlassen. Auch der Bahnverkehr ist eingeschränkt, da einige regionale Zugverbindungen ausgesetzt wurden. In Rennes erreichte der Niederschlag an der Messstation Rennes-Saint-Jacques eine Rekordmenge von 178 Millimetern im Januar – der höchste Wert seit Beginn der Messungen im Jahr 1944.


AfD und Union im Streit

Weidel kritisiert die Union scharf für ihre Haltung zur Migrationspolitik


In der Bundestagsdebatte zur Migrationspolitik griff AfD-Fraktionschefin Alice Weidel die Union scharf an. Sie warf CDU und CSU vor, keinen echten Politikwechsel anzustreben und stattdessen AfD-Positionen zu übernehmen. Dabei verwies sie auf die sogenannte „Brandmauer“ der Union, die eine Zusammenarbeit mit der AfD ausschließt. CDU-Chef Friedrich Merz hatte zuletzt bekräftigt, dass es keine Kooperation mit der AfD geben werde. Weidel kritisierte zudem den Fünf-Punkte-Plan der Union als reines Wahlkampfmanöver.


Wirtschaftslage in Deutschland

DIW warnt vor einer anhaltend schwachen Konjunktur


Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) sieht derzeit keine durchgreifende Erholung der deutschen Wirtschaft. Das DIW-Konjunkturbarometer stieg im Januar zwar um 1,3 Punkte auf 87,7, bleibt aber weiterhin unter der 100-Punkte-Marke, die für stabiles Wachstum steht. „Die deutsche Wirtschaft tastet sich nur in Trippelschritten voran, momentan befindet sie sich eher in einer abwartenden Haltung“, erklärte DIW-Konjunkturchefin Geraldine Dany-Knedlik.

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