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Pommes machen depressiv?

Eine chinesische Studie behauptet, dass frittierte Gerichte nicht nur Hüftgold fördern, sondern auch psychische Erkrankungen. Die Studie erschien im Fachmagazin PNAS.


Menschen, die regelmäßig frittiertes Essen konsumieren, haben ein um zwölf Prozent größeres Risiko, an Angstzuständen zu erkranken. Das Depressions-Risiko erhöht sich um sieben Prozent.


An der Studie nahmen über 140.000 Probanden für über elf Jahre teil. Nach Ende der Studie hatten 8.294 Teilnehmer, die mindestens einmal in der Woche Frittiertes aßen, Angstzustände entwickelt. Bei 12.735 Teilnehmern wurde eine Depression festgestellt.


Frittierte Kartoffeln führten eher zu Depressionen als frittiertes weißes Fleisch.


Das kann an dem chemischen Stoff Acrylamid liegen, der beim Frittieren von Kartoffeln entsteht. In einer anderen Studie hatte ein Forscherteam etwas Acrylamid in das Aquariumswasser von Zebrafischen untergemischt. Das Ergebnis: Die Fische schwammen allein und träge an dunklen Stellen des Aquariums herum, was bei Fischen ein Anzeichen für Angstzustände ist.


Hierbei handelt es sich um vorläufige Ergebnisse. Ernährungsspezialist Dr. David Katz meint in einem Interview mit dem US-amerikanischen Fernsehsender CNN, dass es unklar ist, ob frittierte Lebensmittel tatsächlich der Grund für psychische Erkrankungen sind oder ob erkrankte Menschen häufiger Menschen zu Fast Food greifen.


Yu Zhang von der Universität Zhejiang erläutert gegenüber CNN: „Es ist nicht nötig, wegen der negativen Auswirkungen von frittierten Lebensmitteln in Panik zu geraten."

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