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Rotlichtverstöße im Verkehr: E-Scooter-Fahrer ignorieren rote Ampeln am häufigsten

Eine aktuelle Untersuchung des ADAC zeigt, dass rote Ampeln nicht von allen Verkehrsteilnehmern gleichermaßen beachtet werden. Mehr dazu jetzt in den "Besser Leben News".


Besonders häufig missachten Fahrer von E-Scootern die Verkehrsregeln, wie die anonyme Studie in fünf deutschen Großstädten ergab. An jeweils vier Kreuzungen wurde das Verhalten der Verkehrsteilnehmer unter die Lupe genommen.


Zahlen und Konsequenzen


Im Rahmen der Erhebung wurden insgesamt über 2.800 Verstöße gegen das Rotlicht gezählt. Hätten diese Regelbrüche Konsequenzen nach sich gezogen, wären Bußgelder in Höhe von rund 158.000 Euro verhängt worden. Außerdem hätten sich 1.573 Punkte in Flensburg angesammelt und 164 Fahrer hätten sich auf ein einmonatiges Fahrverbot einstellen müssen.


Unterschied zwischen einfachen und qualifizierten Verstößen


Die Rotlichtverstöße wurden in zwei Kategorien eingeteilt: einfache und qualifizierte Verstöße. Ein einfacher Verstoß liegt vor, wenn die Ampel bis zu einer Sekunde auf Rot steht, bevor der Fahrer die Kreuzung überquert. Ist das Rotlicht bereits länger als eine Sekunde aktiv, spricht man von einem qualifizierten Verstoß, der strenger geahndet wird.


Besonderheiten bei Fußgängern


Für Fußgänger gelten juristisch andere Maßstäbe. Bei ihnen wird ausschließlich von einfachen Regelverstößen gesprochen, unabhängig davon, wie lange die Ampel bereits auf Rot stand. Der ADAC betont, dass hier keine Unterscheidung zwischen einfachen und qualifizierten Verstößen getroffen wird.

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