Schlaf und Herzgesundheit: Warum guter Schlaf wichtiger ist, als du denkst
- Redaktion Mittagsmagazin
- 25. Dez. 2024
- 2 Min. Lesezeit
„Möglichst wenig Stress, genug Bewegung und eine ausgewogene Ernährung“ – diese Grundsätze gelten allgemein als Fundament für ein gesundes Herz.
Mehr dazu heute in #LIVELIFE.
Doch eine aktuelle Untersuchung erweitert diese Perspektive und rückt einen anderen Faktor in den Fokus: den Schlaf.
Die Bedeutung von Schlaf für die Herzgesundheit
Regelmäßige Schlafenszeiten und ein erholsames Aufwachen – wie gut bist du darin? Viele von uns unterschätzen, wie stark solche Routinen die allgemeine Gesundheit und insbesondere das Herz beeinflussen können. Eine neue Studie der University of South Florida zeigt, dass die Qualität unseres Schlafs eine zentrale Rolle für die Herzgesundheit spielt.
Wissenschaftliche Erkenntnisse über Schlaf und das Herz
Die Studie analysierte die Gesundheitsdaten von knapp 7.000 Erwachsenen in den USA mit einem Durchschnittsalter von 53 Jahren. Besonderes Augenmerk legten die Forschenden auf die Verbindung zwischen Schlafgewohnheiten und verschiedenen Herzkrankheiten. Neben klassischen Gesundheitsdaten wurde bei einigen Teilnehmenden der Schlaf mithilfe spezieller Geräte überwacht.
Die untersuchten Aspekte der Schlafgesundheit umfassten:
Dauer und Regelmäßigkeit des Schlafs
Schlafenszeiten
gefühlte Erholsamkeit
allgemeine Zufriedenheit mit dem Schlaf
Anhand dieser Informationen stellten die Forschenden Verbindungen zwischen Schlafproblemen und Herzkrankheiten her.
Gefährliche Kombination: Mehrere Schlafprobleme
Die Ergebnisse der Untersuchung sind klar: Schlafstörungen erhöhen das Risiko für Herzprobleme erheblich. Besonders problematisch ist es, wenn mehrere Schlafprobleme gleichzeitig auftreten. Laut Dr. Soomi Lee, Hauptautorin der Studie, zeigt dies, „wie wichtig es ist, koexistierende Schlafprobleme bei einer Person zu bewerten, um das Risiko einer Herzerkrankung zu erfassen“.
Ein weiterer zentraler Befund: Es geht nicht nur um objektive Schlafqualität. Subjektive Faktoren wie Zufriedenheit mit dem Schlaf und das Gefühl der Erholung am nächsten Morgen sind ebenso entscheidend.
Schlafhygiene: Eine unterschätzte Präventionsmaßnahme
Wie wichtig ausreichend guter Schlaf ist, wissen wir längst. Diese Studie unterstreicht jedoch, dass unser Herz besonders empfindlich auf mangelhafte Schlafhygiene reagiert. Neben der richtigen Schlafdauer – individuell meist zwischen sechs und neun Stunden – sind regelmäßige Schlafenszeiten, die Vermeidung nächtlicher Wachphasen und die empfundene Schlafqualität essenziell.