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Schlaganfall erkennen: Diese Warnzeichen solltet ihr ernst nehmen

Jährlich erleiden rund 270.000 Menschen in Deutschland einen Schlaganfall – unabhängig von Alter oder Lebensumständen. Viele erkennen die Warnzeichen nicht, obwohl sich ein Schlaganfall oft schon früh ankündigt. Mehr dazu im LSJonline-Mittagsmagazin.


Doch gerade eine schnelle Reaktion kann entscheidend sein, um bleibende Schäden zu vermeiden oder den Hirnschlag sogar ganz zu verhindern.


Unterschiede zwischen Männern und Frauen


Die Anzeichen eines Schlaganfalls treten bei Männern und Frauen unterschiedlich auf:


Klassische Symptome bei Männern:


  • Sprach- und Sehstörungen

  • Lähmungserscheinungen

  • Schwindel


Häufigere Beschwerden bei Frauen:


  • Starke Kopfschmerzen

  • Übelkeit und Erbrechen

  • Drehschwindel

  • Magen-Darm-Beschwerden, die bei Männern seltener auftreten


Zusätzlich können Frauen weitere, oft weniger bekannte Symptome zeigen:


  • Atemnot und Brustschmerzen

  • Herzstolpern

  • Schmerzen im Gesicht, in Gliedern oder Gelenken

  • Schluckauf und Schluckbeschwerden

  • Verwirrtheit


Diese Warnzeichen nicht ignorieren


Ein Schlaganfall kann sich durch verschiedene Symptome äußern, die auch einzeln oder kurzzeitig auftreten können. Besonders alarmierend sind:


  • Plötzliche Lähmungen, vor allem im Arm

  • Einseitiges Taubheitsgefühl (Arm, Bein, Gesicht, Zunge oder Mund)

  • Herabhängender Mundwinkel

  • Sehstörungen, bis hin zu vorübergehender Erblindung

  • Sprachprobleme wie Verlust der Ausdrucks- oder Verständnisfähigkeit

  • Verwirrtheit und Orientierungslosigkeit

  • Hörverlust, Gleichgewichtsstörungen, Schwindel

  • Übelkeit, Erbrechen, Bewusstlosigkeit


Schnelles Handeln rettet Leben


Die Symptome eines Schlaganfalls sollten immer ernst genommen werden, auch wenn sie nur kurz andauern. Sie können auf eine Durchblutungsstörung im Gehirn hinweisen, die dringend abgeklärt werden muss.


Im Zweifel sofort handeln:


  • Wählt die 112 oder sucht die nächste Notaufnahme auf.

  • Zögert nicht, auch bei unspezifischen Beschwerden einen Arzt zu konsultieren.

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