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Sehnenscheidenentzündung: Ursachen, Symptome und wirksame Hausmittel zur Linderung

Eine Sehnenscheidenentzündung, medizinisch als Tendovaginitis bezeichnet, entsteht häufig durch Überlastung, die durch monotone Bewegungsabläufe ausgelöst wird.


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Sehnenscheiden umgeben die Sehnen an besonders beanspruchten Körperstellen und schützen sie mit Hilfe ihres Gewebes und der enthaltenen Flüssigkeit. Sie verbinden die Muskeln mit den Knochen und übernehmen somit eine wichtige Funktion.


Besonders betroffen sind oft Handgelenk, Arm und Finger, aber auch Beine oder Füße können von einer solchen Entzündung beeinträchtigt werden. Obwohl Hausmittel die Beschwerden lindern können, sollte eine Behandlung immer in Absprache mit einem Arzt erfolgen.


Typische Symptome einer Sehnenscheidenentzündung


Zu den häufigsten Anzeichen einer Sehnenscheidenentzündung gehören:


  • Knirschen oder Reiben des Gelenks durch die beschädigte Sehnenscheide

  • Schwellungen und Rötungen an der betroffenen Stelle

  • Eingeschränkte Beweglichkeit im entzündeten Bereich

  • Schmerzempfinden, das sowohl in Ruhe als auch bei Bewegung auftreten kann, oft als ziehend beschrieben


Welche Faktoren können eine Sehnenscheidenentzündung auslösen?


Die Ursachen für eine Sehnenscheidenentzündung sind vielfältig und reichen von beruflicher Belastung bis hin zu gesundheitlichen Faktoren:


1. Berufliche Belastungen

Längeres Arbeiten am Computer, insbesondere das Tippen oder die Nutzung der Maus, kann durch die dauerhafte Beanspruchung von Handgelenken und Fingern eine Entzündung begünstigen.


2. Sport und Musik

Sportarten wie Tennis oder Laufen, aber auch das Erlernen eines Instruments, beanspruchen die Sehnenscheiden stark. Ein falscher Schritt, unpassendes Schuhwerk oder das intensive Spielen eines Instruments können zur Überlastung führen.


3. Krankheiten

Chronische Erkrankungen wie Diabetes, Gicht oder Arthritis erhöhen ebenfalls das Risiko, eine Sehnenscheidenentzündung zu entwickeln.


Hausmittel gegen Sehnenscheidenentzündung: Diese 4 helfen besonders gut


Für eine schnelle Linderung der Beschwerden stehen verschiedene Hausmittel zur Verfügung:


1. Quarkwickel

Ein altbewährtes Mittel: Verteile Quark fingerdick auf ein Tuch und wickle es um die betroffene Stelle. Stabilisiere den Wickel mit einem weiteren Tuch und lasse ihn so lange wirken, bis der Quark antrocknet und zu bröckeln beginnt.


2. Kühlen

Kühle Umschläge oder Eispackungen können Schwellungen reduzieren und Schmerzen lindern. Wichtig: Lege immer ein Tuch zwischen Haut und Eis, um Erfrierungen zu vermeiden.


3. Wärme

Bei chronischen Beschwerden kann Wärme helfen. Cremes, Salben oder ein heißes Bad sind hierbei nützliche Optionen. Probiere aus, ob Kälte oder Wärme für dich besser wirken.


4. Pferdesalbe

Diese Salbe, erhältlich in Apotheken und Drogerien, hat entzündungshemmende und kühlende Eigenschaften. Sie eignet sich hervorragend zur Behandlung von Sehnen- und Muskelentzündungen.


Wann ein Arztbesuch notwendig ist


Hausmittel können die Heilung unterstützen, doch eine medizinische Abklärung ist unerlässlich. Der Arzt wird zunächst konservative Maßnahmen wie Medikamente, Physiotherapie oder das Tapen des betroffenen Gelenks anwenden. Führt dies nicht zum gewünschten Erfolg, kann eine Operation notwendig sein. Dabei wird das entzündete Gewebe entfernt oder eingeschnitten. Dieser Eingriff ist meist unkompliziert, sodass Patienten in der Regel noch am selben Tag entlassen werden.

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